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Archiv zur Innenerneuerung

29. Juli, aktuelle Informationen aus dem Gemeindebrief
Bald ist der Wittgensdorfer Kirchturm eingerüstet und die Neudeckung der Turmhaube in Kupferblech einschließlich der Rekonstruktion des hölzernen Tragwerks beginnt!

Im Kirchenschiff – und an den Schreibtischen ‒ sind die Vorbereitungsarbeiten für den neuen Fußboden und den Innenraum in vollem Gang. Mehr Aufwand als geplant müssen und wollen wir treiben bei der tragenden Konstruktion für die Emporen. Ziel ist, Anzahl und Dimensionierung der völlig verbrauchten Säulen zu reduzieren.
Außerdem hat sich herausgestellt, dass die Heizungsanlage nicht mehr sinnvoll weiterverwendet werden kann. Ein Planungsbüro mit viel Erfahrung bei Kirchenheizungen ist eingeschaltet. Außerdem arbeitet uns ein Fachinstitut Eckziffern für eine sinnvolle Raumfeuchte und ein Lüftungskonzept zu. Wahrscheinlich wird es auf eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung hinauslaufen.

Unser Ziel ist nach wie vor, ab Weihnachten die Kirche wenigstens provisorisch nutzen zu können. Die Mehraufwendungen werden sich auf ca. 70.000 Euro belaufen. Einen Teil hoffen wir insbesondere durch Eigenleistungen einsparen zu können. Vielleicht unterstützt uns auch noch einmal die Landeskirche mit einem kleinen Zuschuss. Für den Großteil allerdings müssen wir noch einmal die Spendentrommel rühren. Ob Ihnen da noch etwas möglich ist?


18. Juli, Arbeitseinsatz
Vielen Dank an alle Helfer, die beim heutigen Arbeitseinsatz den gefliesten Mittel- und Seitengang herausgeschlagen und beräumt haben.


11. Juli, Arbeitseinsatz

An den Samstagen, 11. und 18. Juli 2020 wollen wir uns jeweils von 9-12 Uhr in der Kirche zum Arbeitseinsatz treffen. Zu erledigende Arbeiten werden sein:
  • Rückbau der Holzverkleidung-Platten an der Unterseite der Empore
  • Rückbau der Gasbetonsteine und Ziegelsteine unter den Heizungsrohren an der Südseite
  • lose Ziegelsteine und Holzteile im Fußbodenbereich in Container transportieren
  • Gispkartonplatten im Heizungskeller entfernen und entsorgen
  • Ausräumen Sakristei, Bodenbelag entfernen und entsorgen
  • Entfernen der gefließten Gangbereiche


2. Juni, neues von unseren Kirchenbaustellen
Wer unsere Internetseite nutzen kann, ist immer gut über den aktuellen Stand informiert. Danke an Bernd Ulbricht für alles Aktualisieren fast in Echtzeit und insbesondere an Antje Kreutziger für das Dokumentieren und Organisieren.
Für den Kirchturm (Dachdeckung und Holztragwerk) liegen mittlerweile konkrete Angebote vor. Die Ausreichung von Denkmalfördermitteln ist präzisiert und konkret angekündigt worden, leider einige tausend Euro niedriger als geplant. Wir haben die Durchführbarkeit der Maßnahme trotzdem erst einmal bestätigt, in der Hoffnung auf Optimierungen bei der Bauausführung und auf die eine oder andere Spende.
Im Kirchenschiff sind das Gestühl und der Holzfußboden ausgebaut. In den kommenden Tagen werden die nächsten Sanierungsschritte festgelegt.
Parallel hat das Bau-Denk-Team fleißig gearbeitet und mehrere Ideen in eine greifbare Form gebracht. Danke dabei besonders an Christoph Böttcher und Thomas Lauterbach. Die Ideen werden zu gegebener Zeit in die Grundsatzplanung eingebracht. Jetzt achten wir darauf, dass bei den aktuellen Sanierungsarbeiten so weitsichtig wie möglich an künftige Funktionsanreicherungen gedacht wird.

Ein großes Dankeschön an alle, die mitgearbeitet, gebetet, überlegt und gespendet haben,
Ihr Gerald Brause.


16. Mai, Baueinsatz mit Überraschung
Bei einem Arbeitseinsatz haben heute fleißige Helfer alle Holzpodeste im Kirchenschiff herausgeschnitten und entfernt. Nun können am Montag zusammen mit der Holzgutachterin Frau Baumann-Ebert die nötigen weiteren Schritte für den Rückbau des vom Hausschwamm befallenen Kirchenfußbodens geplant werden.
Bei der Entfernung der Dielung machte das Bauteam jedoch eine interessante Entdeckung - eine "Flaschenpost", gefüllt mit einem zweiseitigen Brief, datiert vom 11.11.1934. Darin geht es um den "Heizungsumbau bez. Neuanschaffung". Wer noch die deutschen Buchstaben in Schreibschrift beherrscht, kann sicher die Details entziffern.
Vielen Dank an alle Arbeiter und "Flaschenpostangler".
Hier ein paar Bilder:



7. Mai, aktueller Stand
Von der Landeskirche hatten wir die Baugenehmigung auf der Basis des Antrages vom 13.2. (s. unten) erhalten. Er besteht aus 2 Teilen: Rückbau wegen Hausschwamm und Wiedereinbau eines Massivfußbodens.
Vom Denkmalamt wurden uns jetzt für den Rückbau 14.000 zugesagt. Für den Einbau hoffen wir auf weitere Förderung.

Zurzeit arbeitet das Bauteam zusammen mit dem Architekturbüro fried.A konzentriert an den konkreten Kostenvoranschlägen für die Turmsanierung.


28. März, zukünftige Raumnutzung und -ausstattung
Liebe Teamleiter und Verantwortliche in den verschiedenen Arbeitsbereichen unserer Kirchgemeinde, liebe Gemeindemitglieder,
das Bau-Denk-Team arbeitet zurzeit an Grundsatzplanungen für unsere Bauvorhaben und bitte um Unterstützung bei der Ermittlung des Ist-Standes und des zukünftigen Raum- und Funktionsbedarfs.
Der im Team entworfene Fragebogen soll bei einer sinnvollen Planung helfen und als Entscheidungshilfe dienen. Wir bitten um eine Rückgabe des Fragebogens bis zum 20.04.2020 an das Gemeindebüro oder an das Bau-Denk-Team, gern auch direkt per Mail an
baudenkteam [at] kirchgemeinde-wittgensdorf [dot] de.

Herzlichen Dank für eure Mitarbeit und herzliche Grüße,
das Bau-Denk-Team


4. März, Antwort auf Bauantrag (siehe 13.2.)
Sehr geehrter Herr Pfarrer Brause,
ich kann Ihnen mitteilen, dass der Antrag der Kirchgemeinde Wittgensdorf auf außerordentliche Zuweisung zugeteilt werden könnte.
Die Baugenehmigung und die Bewilligung der außerordentlichen Zuweisung wird in den nächsten Tagen ergehen.


22. Februar, „Bau-Denk-Team“
Am vergangenen Samstag hat sich ein „Bau-Denk-Team“ zum ersten Mal getroffen:
Antje und René Kreutziger, Martina und Ralf Felsberg, Juliane Hahn, Matthias Ullmann, Christoph Böttcher, Thomas Lauterbach, Karsten Klose und Pfr. Gerald Brause.

Ihre Aufgabenstellung haben sie in diesen Satz gefasst:
"Wir arbeiten an einer attraktiven, bezahlbaren, flexibel bleibenden und zukunftsfesten Lösung für die Gesamt-Gebäudesituation der Wittgensdorfer Kirchgemeinde, die ein vielfältiges (gern auch wachsendes) Gemeindeleben ermöglicht und offen und ausstrahlend ist für den Ort."

Ihnen ist wichtig, dass in der Gemeinde noch einmal zur Mitarbeit in diesem Team eingeladen wird. Es geht darum zunächst für 1 Jahr verbindlich bei ca. wöchentlichen Besprechungen dabei zu sein.
Der nächste Termin wäre Mo, 2. März, 18.00 Uhr im Pfarrhaus.
Darüber hinaus können Ideen und Fragen an die Gruppe herangetragen werden. Sie können dafür auch folgende Mail-Adresse benutzen:
baudenkteam [at] kirchgemeinde-wittgensdorf [dot] de
Die Gemeinde soll regelmäßig über den Stand informiert und in geeigneter Form in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.


13. Februar, Bauantrag
Nach der Notmaßnahme am 8.2. und den Kostenschätzungen für den Rückbau (vom 8.2.) wurde jetzt der Bau- und Förderantrag an das Regionalkirchenamt für den ersten Bauabschnitt gestellt.
Er beinhaltet:
  • Rückbau und Schwammbekämpfung
  • bautechnische Untersuchung und ggf. Sanierung des Anbaus Heizung/ Sakristei/ Familienraum als vermuteten Ursprung des Schwamms
  • Wiedereinbau eines Massivfußbodens
Die erwarteten Kosten betragen insgesamt 127.000 Euro.
Dafür wurden folgende Zuschüsse beantragt: 50.000 Euro bei der Landeskirche und 32.000 Euro beim Denkmalamt. An Eigenmitteln müssen wir damit insgesamt 45.000 Euro aufbringen, wobei schon 15.000 Euro aus Rücklagen vorhanden sind.
Die Entscheidung vom Regionalkirchenamt erwarten wir Ende Februar.

Unser Ziel ist es, dass ab Dezember 2020 eine Zwischennutzung der Kirche möglich ist.


10. Februar, chemische Behandlung des Kernbereiches

Die offenen Bereiche wurden von einer Spezialfirma chemisch behandelt.

Danach wurden die betroffenen Balken und Erdschichten vorsichtig entfernt und entsorgt.

Nach ersten Schätzungen wird uns der Rückbau von Fußboden und Gestühl mit Entsorgung und allen nötigen Untersuchungen (Innen- und Außenfundamente, bis hin zu Gruft und Heizungskeller) ca. 37.000 Euro kosten.

Neben den nötigen Eigenmitteln hoffen wir auf Förderung von Denkmalamt und Landeskirche.



8. Februar, Fußbodenöffnung
Unter Anleitung von Frau Baumann-Ebert wird der Fußboden geöffnet, das Gestühl mit allem befallenen Fußbodenholz bis zur 2. Emporensäule entfernt und in Container zur fachgerechten Entsorgung gebracht.
Aufgrund der Weite der notwendigen Öffnung und der Ausbreitungsgefahr sind in der Kirche ab sofort keine Gottesdienste und Veranstaltungen mehr möglich.



6. Februar, Orgel
Die Orgel wird zum Schutz vor Sporen und Schmutz "eingehaust".



18. November 2019, Holzschutztechnisches Begehungsprotokoll, Susann Baumann-Ebert
Das zur Friedhofsseite gelegene Podest zeigt in Höhe der ersten Emporensäule Einbrucherscheinungen. Bei Entnahme des Holzes und dem Ausleuchten des darunter liegenden Hohlraumes wurden eindeutige Befallsanzeichen erkannt. Es handelt sich hierbei um einen akuten Schaden - hervorgerufen durch den Echten Hausschwamm Serpula lacrymans. Eindeutig identifizierbar anhand der arttypischen Myzel- und Fruchtkörperbildung.
Sofort-Maßnahmen:
Erstsicherung durch Entfernen der losen Holzteile und Abdecken der Schadstelle mit einer Mehrschichtplatte. Abkleben der Lüftungsöffnungen. So kann vorerst sichergestellt werden, dass das Podest und das Gestühl bis zum Januar 2020 weiter genutzt werden kann.