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Dezember
Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen behüteten und möglichst gesunden Start ins neue Jahr. Ein ganz besonderes Dankeschön an alle, die sich im vergangenen Jahr wieder an den verschiedenen Stellen unserer Gemeindearbeit mit Zeit, Kraft und auch Geld eingesetzt haben.

Am 1. Februar findet das alljährige Konzeptionstreffen von KV und allen Teamleitern im Kantorat statt. Wir wollen bedenken, was uns für das neue Jahr wichtig ist.

RÜCKBLICK: GEMEINDEVERSAMMLUNG
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst mit unserer Schwestergemeinde am Buß- und Bettag trafen sich noch ca. 50 Wittgensdorfer Gemeindeglieder zu unserer Gemeindeversammlung mit folgenden Themen:

Bau: Weil sich auf unserem Kirchturm Fledermäuse wohlfühlen, bekommen wir vom Umweltamt keine Baugenehmigung, bevor eine Umsiedlung erfolgt ist. Das wird nicht vor September möglich sein. Leider sind die bewilligten Denkmalmittel (90.000€) verfallen und müssen neu beantragt werden, sonst wird auch die kirchliche Zuweisung von 110.000€ nicht fließen. Bei den von uns zugesagten Eigenmitteln (80.000€) haben wir bis jetzt 66.000€ gesammelt - vielen herzlichen Dank. Nun ist auch noch meldepflichtiger Hausschwamm im Fußboden der Kirche entdeckt worden und erfordert dringend eine Sanierung, die voraussichtlich ab Februar alle Veranstaltungen in unserer Kirche beeinträchtigen wird. Zurzeit wird zusammen mit Fachleuten ein Sanierungs- und Finanzierungskonzept erarbeitet.
Es ist hier viel Weisheit, Kraft und Mut nötig. Bitte unterstützen Sie uns im Gebet.

Struktur: Nach vielen kontroversen Gesprächen und Verhandlungen hatte die Landessynode eine Strukturreform beschlossen, bei der Gemeinderegionen gebildet werden sollen, die 2030 noch mindestens 5000 Gemeindeglieder haben sollen. Ein wesentliches Ziel unserer Gespräche war der Erhalt der Rechtsform „Schwesterkirchverhältnis“. Da dabei nur max. 6 Gemeinden in einer Region zusammenarbeiten können, war gleichzeitig die Vereinigung von Gemeinden nötig.
Nachdem nun alle Verträge genehmigt sind, wird am 1. Januar unsere Region „Chemnitz Nord-Ost“ mit 5 Schwesterkirchgemeinden ihre Arbeit aufnehmen:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Burgstädt
Ev.-Luth. Segenskirchgemeinde Chemnitz Nord (entstanden aus Borna, Glösa, Ebersdorf)
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Hartmannsdorf- Mühlau
Ev.-Luth. St.-Ursula Kirchgemeinde Auerswalde
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Wittgensdorf

Burgstädt wird mit Pfr. Sandro Göpfert als Pfarramtsleiter die anstellende Kirchgemeinde für alle Pfarrer, Kantoren und Gemeindepädagogen sein.
Neu ist außerdem ein Verbundausschuss für regionale Fragen mit Vertretern aus allen Kirchenvorständen. Pfr. Gerald Brause und Bernd Ulbricht werden uns dort vertreten.

Förderverein: Der Förderverein unter dem Vorsitz von Susan Ullmann ist gegründet. Alle Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten und demnächst auch in einem Flyer.

Personalfonds: Ein neuer Gemeindereferent ist leider noch nicht in Sicht, deshalb soll der Lastschrifteinzug ab Januar ausgesetzt werden. Es kann aber weiterhin dafür gespendet werden. Die Mittel bleiben zweckgebunden erhalten, denn sie werden bei einer Wiederbelebung der Stelle unbedingt zeitnah benötigt.
Vielen Dank an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter, die durch ihren großen Einsatz ermöglichen, dass wir trotzdem (fast) jeden Sonntag in Wittgensdorf Gottesdienst feiern können.
 
Oktober
Kirchturmsanierung
Mit der Kirchturmsanierung können wir nun einen großen Schritt vorankommen, weil unsere Landeskirche uns einen kräftigen Zuschuss zum 1. (und kompliziertesten) Bauabschnitt "Sanierung Turmhaube" bewilligt hat.
Nach der Winterpause kann hoffentlich damit begonnen werden. Bis dahin müssen die Denkmalmittel neu beantragt und hoffentlich bewilligt werden, die Ausschreibungen erfolgen und unsere Eigenmittel zusammengekommen sein.
Herzlichen Dank für alle Spenden bisher, besonders auch an unsere Schwestergemeinde Auerswalde, die das Projekt mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützt. Jetzt fehlen „nur“ noch ca. 30.000 Euro.
Bitte begleiten Sie das Vorhaben weiter mit Gebet und Engagement.

Einladungen
Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gottesdienst mit den Auerswalder Geschwistern am Reformationstag (31.10.) - dieses Jahr in Wittgensdorf. Gleichzeitig findet als Alternative der sicher interessante und immer gut besuchte Sächsische Gemeindebibeltag in Glauchau statt.
Den Gottesdienst am Buß- und Bettag (20.11.) feiern wir auch bei uns in Wittgensdorf, da wir zuletzt schon bei einigen Anlässen in Auerswalde waren.
Bitte nehmen Sie sich auch noch die Zeit, im Anschluss unsere Gemeindeversammlung mit Schwerpunkt „Informationen aus unserem Gemeindeleben“ zu besuchen. Natürlich können auch Fragen an den Kirchenvorstand gestellt werden, aber nach Möglichkeit bitte schon im Vorfeld.
Der kleine gemeinsame Imbiss im Kantorat zum Abschluss ist ja schon fast Tradition.
 
August
Der Fördermittel- und Bauantrag für unser Kirchturmprojekt wurde am 31. Mai erneut abgelehnt. Es gab andere Projekte, die dringender waren und für alle reichte die bereitgestellte Fördermittelsumme nicht aus.
Die Stellschraube, die wir als Gemeinde am meisten beeinflussen können, ist die Höhe der Eigenmittel, für die wir auf Ihre Spenden angewiesen sind. Die nächste Entscheidungsrunde (Ranking) ist Ende August.

In den nächsten Tagen werden Sie unseren diesjährigen Kirchgeld-Bescheid erhalten.
Herzlich danken wir für alle bisherigen treuen Zahlungen und bitten Sie auch für dieses Jahr wieder darum. Mit der Ortskirchensteuer, an der sich alle Gemeindeglieder ab 16 Jahre beteiligen, wird die ganze Fülle der unspektakulären, aber eben unabdingbaren Ausgaben unserer Gemeinde mitfinanziert:
Gebäude und Grundstück, Strom, Heizung und Reinigung, Verwaltungs- und Bürokosten usw.

Mit großer Dankbarkeit schauen wir auch auf alle Spenden, die darüber hinaus für die Dachsanierung der Kirche oder den Personalfonds gegeben werden. Wir können viel miteinander bewegen als Gemeinde. Gott segne es!
 
Juni
Zu unserem Kirchturmprojekt gab es am 7. Mai ein Treffen mit allen Beteiligten im Technischen Rathaus. Dabei wurden folgende Eckdaten vereinbart:
Dacheindeckung jetzt in Kupfer, zunächst ohne Tragwerkerneuerung, Baubeginn September 2019, Bausumme von 280.000 €, davon Eigenmittel 80.000 €, Denkmalförderung 90.000 €, nötige Landeskirchliche Förderung 110.000 €.
Es fehlen noch 40.000 € an Eigenmitteln, für die wir auf Ihre Spenden angewiesen sind.
Der kirchliche Bauantrag wurde erneut gestellt. Die Entscheidung fällt am 31. Mai.

Nachtrag:
Leider ist am 31. Mai unser Antrag beim Regionalkirchenamt auf die nötigen Fördermittel von 110.000 € erneut durchgefallen.
Damit verzögert sich der oben geschilderte Ablauf weiter. Nun sind die Experten gefragt, wie es weitergehen könnte, um bei der nächsten Genehmigungsrunde Ende August erfolgreich zu sein.

Ruhestand unseres Verwaltungsmitarbeiters und Kantors Harry Münsel
Am 30. Juni 2019 wird unser langjähriger Mitarbeiter Harry Münsel seinen Dienst in unserer Gemeinde beenden und den etwas zeitigeren Ruhestand für langjährige Beschäftigte in Anspruch nehmen. Wir danken für allen Dienst in der Gemeinde und wünschen Gottes Segen nun auch für den Lebensabschnitt als Rentner. Im Gottesdienst am 7. Juli wird die offizielle Verabschiedung sein. Dazu laden wir herzlich ein.

Wie geht es mit den frei werdenden Arbeitsfeldern des Gemeindelebens weiter?
Für die Verwaltung in Pfarramt und Friedhof haben wir Frau Angela Vieweg gewinnen können. Die Zusammenarbeit mit der Auerswalder Kirchgemeinde- und Friedhofsverwaltung soll intensiviert werden, perspektivisch auch mit den Verwaltungskräften der künftigen Region Chemnitz-Nordost.

In der Kirchenmusik wird künftig auch für Wittgensdorf der Auerswalder Kantor Andreas Voigtländer zuständig sein. An seiner Seite werden in beiden Gemeinden die vielfältigen musikalischen Talente in unseren Gemeinden zum Einsatz kommen. Danke für alle Bereitschaft!

Wir wünschen sowohl Frau Vieweg als auch Herrn Voigtländer Gottes Segen, ein fröhliches Herz und die nötige Kraft für die neuen, anspruchsvollen Aufgaben.

Lust auf Orgel?
Wer Klavier- oder Keyboard-Spielen gelernt hat und sich für das Spielen auf der "Königin der Instrumente", der Orgel, interessiert, der kann sich gern bei uns melden. Wir ermöglichen und unterstützen diese Ausbildung. Das ist etwas sehr Schönes für sich persönlich, und es wird in den Gemeinden gebraucht.
 
April
Vielleicht haben Sie in der Gemeinde schon den abgebildeten Handzettel liegen sehen. Er will uns zum Spenden für die Sanierung unseres Kirchturms aufrufen.

Diese kann erst beginnen, wenn die Finanzierung gesichert ist. Unser, bei der Landeskirche gestellter Bauantrag musste im Februar zunächst abgelehnt werden, weil unser Eigenmittelanteil zu gering war.
Vielleicht haben Sie sich schon vorgenommen, dieses Bauvorhaben finanziell zu unterstützen? Jede Spende innerhalb des nächsten Monats entscheidet mit, ob wir bei der nächsten Genehmigungsrunde im Mai berücksichtigt werden können und ob wir eine Lan-deskirchliche Unterstützung in 2-3facher Höhe unseres Eigenanteils erhalten werden! Zurzeit wird der Kosten- und Finanzierungsplan noch einmal überarbeitet. Am bereits ermittelten Bauaufwand von reichlich 300.000 Euro für den ersten Bauabschnitt (Turmhaube, Tragwerk und Entwässerung) wird sich kaum entscheidend kürzen lassen.
Deshalb: Herzlichen Dank für alle Spenden!

Um die Arbeit der Gemeinde vor Ort zu unterstützen, soll ein Förderverein gegründet werden. Zurzeit treffen sich Interessierte mit Vertretern des Kirchenvorstandes, um eine Satzung zu erarbeiten. Nach einer Prüfung durch das Finanzamt wird demnächst zu einer Gründungsversammlung eingeladen werden.
Vielen Dank an Susan Ullmann, die sich hier stark engagiert und auch gern Ihre Fragen beantwortet.

Kleine Wohnung im Kantorat
Die Wohnung unseres Gemeindereferenten Andreas Korb im 2. Obergeschoss des Kantorates wird ab April frei und soll wieder vermietet werden.
Sind Sie interessiert oder kennen Sie jemanden, der in eine kleine Wohnung ziehen möchte? Bitte wenden Sie sich zur Klärung der Details an das Gemeindebüro oder direkt an den Kirchenvorstand.

Bericht vom BEGEGNUNGSTAG DER ZUKÜNFTIGEN REGION
Seit einigen Jahren wird in unserer Landeskirche um eine neue Gemeindestruktur gerungen. Wir haben im Gemeindebrief schon öfter dazu berichtet. Jetzt scheint der Prozess in die Zielgerade einzubiegen. Von folgenden Fakten gehen wir aus:
In der ganzen Landeskirche werden die Kirchgemeinden zu Regionen zusammengefasst, die auch noch im Jahr 2030 aus mindestens 5000 Gemeindegliedern (Wert für Chemnitz) bestehen. Die Struktur dieser Region kann aus Schwesterkirchgemeinden (maximal 6), einem Kirchgemeindebund (maximal 8 Gemeinden), einem Kirchspiel (ohne Grenze) oder einer vereinigten Kirchgemeinde bestehen.
Damit eine möglichst große Selbstständigkeit erhalten bleibt, haben wir die Form des Schwesterkirchverhältnisses angestrebt.

Um das zu ermöglichen, werden sich sowohl Glösa, Ebersdorf und Borna als auch Mühlau und Hartmannsdorf zu jeweils einer Kirchgemeinde vereinigen. Die beiden neuen Gemeinden werden dann mit Burgstädt, Auerswalde und Wittgensdorf in einer Region mit 5 Schwestergemeinden zusammenarbeiten. Das alles soll ab Januar 2020 starten, deshalb ist geplant, Details und Verträge bis Ende Juni zu erarbeiten.

Der Kirchenvorstand in unserer Gemeinde mit seinen Kompetenzen bleibt in gewohnter Weise erhalten. Als neues leitendes Gremium zur Koordinierung der Zusammenarbeit muss allerdings ein Verbundausschuss gebildet werden. Man sieht, es liegt noch einige Arbeit vor uns.

Da es sich besser zusammenarbeiten lässt, wenn man sich kennt, hat es am Samstag, dem 16. März im Burgstädter Kirchgemeindezentrum ein erstes Treffen der Kirchenvorstände und hauptamtlichen Mitarbeiter gegeben.
Im Bild sieht man die angefertigten „Steckbriefe“ der beteiligten Gemeinden an einer symbolischen Verbindung nach „oben“ und mit ersten, bereits existierenden Verbindungen untereinander.

Ein Vortrag von Frank Suchy zur Verantwortung der Gemeindemitarbeiter aus biblischer Sicht, sowie gemeinsames Singen und Austauschen an den Tischen waren wertvolle Bestandteile eines gelungenen Nachmittags, der mit der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahles in fröhlicher Weise hoffnungsvoll zu Ende ging.
 
Februar
Gemeindeversammlung:
Herzliche Einladung zu unserer Gemeindeversammlung am Mittwoch, 27. März, 19:30 Uhr im Kantorat. Hier wird Raum für Gespräche und Ihre Fragen sein. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Jubelkonfirmation:
Am Sonntag, dem 16. Juni wollen wir mit allen ehemaligen Konfirmanden unserer Gemeinde, die vor 25, 50, 60, 70 oder 75 Jahren konfirmiert wurden, gemeinsam Jubelkonfirmation feiern. Für den Ablauf des Gottesdienstes ist uns eine Anmeldung im Gemeindebüro per Post oder Mail wichtig. Fragen Sie dort auch gern nach oder wenden Sie sich an einen Verantwortlichen aus Ihrem Jahrgang.

Glaubenskurs:
Wir hatten im Januar eingeladen zu einem neuen Kurs zu Grundfragen des christlichen Glaubens. Daran bestand zunächst kein Interesse. Ich bin jederzeit bereit - und tue das sehr gern! - mich mit Interessierten auf so einen Weg zu machen. Bitte sprechen Sie mich an oder geben Sie mir einen Hinweis, wer Interesse haben könnte.

Abschied von unserem Gemeindereferenten:
Der Abschied von unserem Gemeindereferenten Andreas Korb im Gottesdienst am 31. März rückt näher. Wir sagen "Danke":
An Andreas für seine vielfältigen Dienste in unseren Gemeinden seit 2012, für die, bei denen man vorn steht und für die, die nur wenige sehen.
Dank auch unserem guten Gott, der den großen Plan hat für alles, was ist und was kommt.
Und danke dem Spenderkreis, der in Treue Jahr für Jahr diese Anstellung ermöglicht hat.
Euch, lieber Andreas und liebe Sylvia, den reichen Segen unseres HERRN für alles, was vor euch liegt.
In unseren Gemeinden wollen wir sehr gern dieses Projekt Gemeindereferent fortsetzen und überlegen derzeit intensiv, in welcher Form das am besten wäre.

Herzliche Grüße,
Ihr Pfr. Gerald Brause