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Dezember
Video mit irischem Segenslied

Zwei Wittgensdorfer haben ein Video mit einem altirischen Segenslied aufgenommen. Unser Buntglasfenster mit Christi Himmelfahrt hat ihnen so gut gefallen, dass sie es als Hintergrundbild für das Lied verwendet haben.
Das Lied kann man bei Youtube hören.
Kontaktdaten sind zu finden über www.astrid-himmelreich.de und www.musikstudio-wittgensdorf.de

Andacht zur Advents- und Weihnachtszeit

„Den Seinen gibt’s der HERR unterm Christbaum“


Es geschah vor einigen Jahren. Mein Freund hatte mich in die USA eingeladen. In Colorado Springs konnte ich bei ihm wohnen und von dort aus viel besichtigen. Von dieser eindrucksvollen Reise brachte ich mir als Souvenir u. a. ein Basecap mit. Seitdem begleitete mich diese Colorado-Mütze.

Eines Tages war sie aber spurlos verschwunden. Meine Frau sagte: „Warum hast du denn nicht deinen Namen hineingeschrieben? Regenschirme, Fotoapparate, Handschuhe und Mütze sollte man immer mit Adressenaufklebern versehen.“ Wie alle Vorwürfe uns Menschen eher schaden als helfen, so brachte auch dieser Vorwurf mein Ba-secap nicht mehr herbei. Es hatte zwar keinen großen finanziellen Wert. Aber mit ihm waren so viele schöne Erinnerungen verbunden.

Kurz vor Weihnachten des gleichen Jahres suchte ich mir vom Friedhof Garnsdorf einen Christbaum aus. Dort stand eine Reihe von Fichten, die ausgelichtet werden mussten. Dafür hatte mir der Kirchenvorstand die Erlaubnis erteilt. Als ich den Wuchs der Bäume prüfte, um den für mich geeigneten zu finden, sah ich meine Mütze tief gefroren unter den Zweigen eines Baumes liegen. Ich sagte: „Was machst denn du hier? Wer hat dich denn da drunter gelegt? Wenn das meine Mütze ist, dann ist das auch mein Baum.“ Ich strich über sie wie über eine wiedergefundene Katze und schnitt meine Fichte ab. Am Hl. Abend aber legte ich mein Basecap noch einmal unter diesen Baum, dankbar und staunend über den Humor, den Gott mir bescherte.

Wie ist meine Kopfbedeckung aus Amerika unter dieses Bäumchen gekommen? Ich kann mir das nur so erklären: Einige Wochen vorher ist sie mir auf dem Friedhof Garnsdorf wohl aus der Jackentasche gefallen. Der starke Herbstwind hat sie offenbar genau unter d a s Bäumchen geweht, das ich mir Wochen später aussuchen würde. In diesem Fall hätte mein Name darin auch nicht weitergeholfen.

Aber Gott kennt meinen Namen. Er kennt auch Ihren Namen. Gehören Sie ihm? Weihnachten – das ist Gottes Einladung an uns alle, ihm zu gehören, damit wir nicht verloren gehen. Lassen Sie sich finden! Wo Menschen in eine Kirche gehen, gibt es Christen, die Ihnen den Weg zum Leben zeigen.
Weihnachten – das ist nicht nur ein Fest für die Augen, die Ohren, die Nase, den verwöhnten Gaumen, für alle fünf Sinne. Weihnachten ist vor allem ein Fest für das Herz. Unser menschliches Herz lässt sich nicht mit Lebens-Mitteln abspeisen. Unser Herz hat eine Lebens-Mitte. Und in die passt nur der lebendige Gott hinein. Er kommt durch Jesus Christus zu uns. Wenn er in uns lebt, verliert die Furcht an Macht und gewinnt die Freude an Raum. Heilfroh kann jeder werden, der das Licht Gottes in sein Herz scheinen lässt.

Ich wünsche Ihnen diese besondere Weihnachtsfreude, die auch ins neue Jahr hinein und über alle Zeiten hinweg das Herz erfüllt,
Ihr Pfarrer Matthias Kaube

24.12. Christvespern zu Heilig Abend

Rückblick
Dankbar blicken wir auf Weihnachten zurück. Ein großes Dankeschön gilt allen, die uns auch dieses Jahr wieder mit viel Liebe und Einsatz die Christvespern vorbereitet und ausgestaltet haben. Hier ein paar wenige Bilder von den Krippenspielen der zweiten und dritten Christvesper zur Erinnerung:


Einladung
Herzliche Einladung:
Für die erste (15 Uhr) und zweite Christvesper (17 Uhr) am Heiligen Abend bereiten schon viele fleißige Mitwirkende ein Krippenspiel vor. Unter dem Titel: Wie die Zeit vergeht halten Maria und Joseph, jetzt schon alt geworden, Rückblick auf die Ereignisse, die mit Bethlehem begonnen hatten.

Wer sich mehr für ein Theaterstück interessiert oder vorher nicht kommen konnte, ist herzlich eingeladen, 23 Uhr in unsere Kirche zu kommen und sich auf eine Reise durch die Zeit zu begeben.

Zu diesen Christvespern möchten wir gern von Ihnen ein Dankopfer erbitten, das jeweils zur Hälfte für den KALEB Chemnitz e.V. und für ein Waisenhaus in Nigeria bestimmt ist.

Wir freuen uns darauf, wieder mit Ihnen und vielen Wittgensdorfern die Geburt Jesu feiern zu können.

(Bild: Krippenspiel 2011)

Bitte beachten Sie, dass der Platz hinter dem Kindergarten wegen Baumaßnahmen gesperrt ist und deshalb im unmittelbaren Bereich der Kirche nur eingeschränkt Parkplätze zur Verfügung stehen! Wir bitten um ihr Verständnis.

16.12. 3.Advent - Advents- und Weihnachtsliedersingen

 
November
Weihnachten im Schuhkarton sagt Danke!

„Zu uns kommt der Weihnachtsmann und zu den armen Kindern der LKW“,
so Julius (5), ein Päckchenpacker.

Am 22.11. ist der LKW von unserer Sammelstelle mit 210 Wittgensdorfer Schuhkartons losgefahren, noch mal mehr als im Vorjahr (198).

Herzlichen Dank, dass Sie wieder das ganze Jahr hindurch die Stricknadeln klappern ließen, beim Bekleben und beim Transport halfen und durch Sach- und Geldspenden dazu beigetragen haben, alle unsere Päckchen in guter Qualität auszuliefern.

Mit den besten Wünschen für eine erfüllte Advents- und Weihnachtszeit grüßen Sie ganz herzlich,
C. Weise, K. Jentzsch, K. Thümmler und M. Sommer

Grußwort von Andreas Korb

Liebe Wittgensdorfer,
lange wurde darüber nachgedacht, beraten und gebetet - nun ist er da, der neue Gemeindereferent, und ich freue mich auf den Dienst in Ihrer Kirchgemeinde!

Hinter dem Namen Andreas Korb verbirgt sich aber nicht nur eine Person, sondern dazu gehört eine ganze Familie. Seit 27 Jahren bin ich glücklich verheiratet mit meiner Frau Sylvia. Wir sind seit einigen Monaten nur noch zu „zweit zu Haus“, da unsere 3 Kinder inzwischen ihre eigenen Wege gehen. Meine beruflichen Stationen in Kurzform:

  • Arbeit als Tischler
  • Praktikant im Landesverband Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen
  • 1988 Predigerausbildung an einer Bibelschule in Falkenberg/Mark (4 Jahre Studium, getrennt von der Familie mit damals zwei kleinen Kindern).
  • 2000 Prädikant in unserer sächsischen Landeskirche.
  • Ende 2001, nach fast 9 Jahren als Tischler stand ich vor der Frage: Hat Gott mit dir etwas anderes vor? Eine Veränderung? Einen Umstieg?
  • Arbeit bei der Stadtmission Zwickau e.V., in einer Einrichtung für Hörbehinderte und gehörlose Menschen.
  • Als “Hilfskraft“ stand bald die Frage der Weiterbildung. Ich entschied mich für die 3. Ausbildung in meinem Leben. 2007, mit 43 Lebensjahren, war ich Heilerziehungspfleger.
  • Seit 2008 bin ich als Gehörlosenseelsorger im Kirchenbezirk Aue für die Gehörlosengemeinde im Kirchenbezirk verantwortlich. Einmal im Monat versammeln wir uns zum Gottesdienst. Eine Bibelstunde gibt es seit 2 Jahren.
  • Im Juni wurde ich zum Moritzburger Diakon eingesegnet. Ich suchte seit Jahren eine Gemeinschaft, zu der ich verbindlich gehören konnte. Das mag heute in Zeiten von immer mehr Individualismus nicht mehr so attraktiv sein. Für mich war es ein Herzenswunsch.
Nun wieder eine neue Wegstrecke. Seit 1. November bin ich hier in den Schwester-Kirchgemeinden Auerswalde und Wittgensdorf mit einer halben Stelle als Gemeindereferent tätig. Für meine Frau und mich keine einfache Entscheidung, sind wir doch in unseren jeweiligen Berufen sehr für Menschen unterwegs und haben ein altes renoviertes Haus in Schwarzenberg. Wir sind überzeugt: Hat uns der Herr bis hierher geführt, wird er auch aus dieser Situation etwas Gutes machen. Deshalb auch ein eindeutiges JA zu diesem Weg von uns. Ich arbeite weiterhin im zweiten Arbeitsverhältnis bei der Stadtmission in Zwickau und bleibe so in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung aktiv.

Zum Schluss - ich freue mich über jede Begegnung in der Kirchgemeinde, im Ort und wo man sich sonst noch trifft.
Liebe Grüße,
Andreas und Sylvia Korb

Gemeindereferent ab 1. Nov.

Einführung als Gemeindereferent
Im Gottesdienst am Sonntag, den 18. November, soll Andreas Korb in seinen Dienst als Gemeindereferent eingeführt werden.
Wir wollen ihm gemeinsam mit unserer Schwestergemeinde Auerswalde ein freundliches Willkommen bereiten. Lassen Sie sich herzlich dazu einladen.

Entscheidung der Kirchenvorstände von Wittgensdorf und Auerswalde.
Am Freitag, 15.6., haben sich beide Kirchenvorstände für den Bewerber Andreas Korb entschieden, der sich am letzten Sonntag (10.6.) mit Predigt und Aussprache nach dem Gottesdienst in der Wittgensdorfer Kirche vorgestellt hat (s. Termine).
Wir freuen uns, dass er die Arbeit in unseren Gemeinden ab kommenden Herbst unterstützen wird.
Lieber Andreas, herzlich Willkommen!


Ausschreibung für die Besetzung der Stelle eines Gemeindereferenten/in
in den Schwesterkirchgemeinden Auerswalde und Wittgensdorf, Kirchenbezirk Chemnitz

Die Kirchgemeinden Auerswalde und Wittgensdorf am nördlichen Stadtrand von Chemnitz (etwa 1.700 Gemeindeglieder) suchen zu dem vorhandenen Pfarrer noch eine(n) Mitarbeiter/in im Verkündigungsdienst.
Die Anstellung erfolgt durch die Kirchenvorstände im Umfang von 50% nach kirchlichem Tarif. Sie wird von den beiden Gemeinden durch Spenden finanziert. Die Kombination mit einer anderen Tätigkeit ist möglich.

Wir hoffen auf eine(n) engagierte(n) und kommunikative(n) Mitarbeiter/in, der/die seinen/ihren Glauben nach biblischen Grundsätzen lebt. Er/sie sollte die Berechtigung unserer Landeskirche haben (oder noch erwerben), Gottesdienste zu feiern, das Hl. Abendmahl auszuspenden und Trauerfeiern zu halten. Er/sie sollte mit anderen gern zusammenarbeiten, missionarisch gesinnt und für neue Formen der Gemeindearbeit offen zu sein.

Wir wünschen uns, dass er/sie nach Wittgensdorf zieht.

Weitere Fragen und die Bewerbung sind an die Kirchenvorstände Auerswalde und Wittgensdorf zu richten.

Kontaktadresse:
Pfarrer Matthias Kaube, Am Kirchberg 5, 09244 Lichtenau (OT Auerswalde),
Tel.: 037 208 / 88 97 57
E-Mail: MKaube@t-online.de

24.11. (Sa) Laubeinsatz

ARBEITSEINSATZ ZUR LAUBBERÄUMUNG

Der Herbst hat bis dahin sicherlich alles Laub von den Bäumen geschüttelt. Deshalb laden wir alle, die sich frei machen können, zu unserem diesjährigen Laubeinsatz ein. Schon das fröhliche, gemeinsame Frühstück ist die Teilnahme wert.
Wer einen Laubbesen besitzt, sollte diesen bitte mitbringen.

Wann?
Samstag, 24.11., ab 8 Uhr
Wo?
Im Kirchgelände und auf dem Friedhof

Viele Hände, machen ein schnelles Ende.

15.11. Weihnachten im Schuhkarton

WEIHNACHTEN IM SCHUHKARTON

Die Resonanz auf unsere Aktion 2011 war einfach überwältigend:
198 Schuhkartons hatten Sie bei uns abgegeben. Herzlichen Dank dafür!
In diesem Jahr gehen unsere Päckchen wie immer nach Weißrussland, aber auch in die Slowakei und nach Moldawien, einer ehemaligen Sowjetrepublik, dem heutigen “Armenhaus Europas”.
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Päckchen (auch Einzelspenden und gut erhaltene Kuscheltiere nehmen wir gern) bis zum 15.11. bei folgenden Adressen abzugeben:

Elektrohaus Weise, Rathausplatz
Kirstin Jentzsch, Bachgasse 14
Katrin Thümmler, Wiesenweg 16
Martina Sommer, Untere Hauptstrasse 94

Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe und grüßen Sie ganz herzlich,
Ihr Weihnachten im Schuhkarton-Team

11.11. (So) GO-X, unser eXtra herzlicher Gottesdienst

Am 11. November wird auch in unserer Gegend immer mehr an den Heiligen Martin von Tours gedacht. Er soll sich ja in seiner bescheidenen Art in einem Gänsestall versteckt haben, um dem Ruf zum Bischof zu entgehen. Die Gänse haben ihn aber mit ihrem Geschnatter verraten. Im GOX soll es dabei weniger um die Tradition der Martinsgans gehen, sondern mehr um die Barmherzigkeit des römischen Offiziers Martinus, der im Winter einem armen, unbekleideten Mann die Hälfte seines Mantels geschenkt und ihm damit das Leben gerettet hat.

„Aktion Mensch – vom Mut zur Anteilnahme“

soll deshalb das nächste Thema sein. Große Ereignisse wie Benefizkonzerte, Fernsehsendungen mit Spendenaufruf und die Lotterie „Aktion Mensch“ sind gute Gelegenheiten, anderen zu helfen, nur sollten wir die Möglichkeiten vor und hinter unserer Haustür nicht übersehen, die uns täglich vor die Füße gelegt werden.

Wir haben Klaus Rudolph aus Flöha, einen treuen GOX-Begleiter, eingeladen, um uns in seiner praktischen, fröhlichen Art Mut zur Anteilnahme zu machen.

Parallel dazu wollen wir mit den Kindern, die wir dieses Mal ausdrücklich und besonders herzlich mit einladen, ein kleines Martinsfest mit Lampionumzug feiern.

Wir freuen uns auf Sie,
Ihr GOX Team.

03.11. Mitarbeiter-Dankeschön und Lobpreisabend

Als kleines „Dankeschön“ für allen Einsatz in den vielfältigen Diensten in unserer Gemeinde laden wir alle Mitarbeiter zu einem gemeinsamen Abendessen ein.
Um die Anzahl der Portionen besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung bei den Kirchvorstehern bis zum 28. Oktober.
Treffen wollen wir uns am Samstag, dem 3. November, 18:00 Uhr im Pfarrhaus.

Danach, um 19:30 Uhr, wollen wir gemeinsam mit der ganzen Gemeinde einen Lobpreisabend in der Kirche feiern.

 
Oktober
18.10.-21.10. LEGO-Tage

Liebe Kids von 6-12 Jahren,
es ist soweit. Im Haus der Begegnung OH 216 finden endlich, nach 2 Jahren Pause, wieder LEGO-Tage statt:

16.10.-18.10. Altpapiersammlung

ALTPAPIERSAMMLUNG - auf ein Neues

Wir führen wieder von Di.-Do., 16.-18. Oktober, eine Altpapiersammlung durch. Der Container steht wie gewohnt vor dem Kantorat. Bitte keine Pappen und Folien einwerfen. Der Erlös wird für die Außengestaltung der Friedhofskapelle verwendet.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

15.10. (Mo) Kirchweihmontag mit Jens Buschbeck

Herzliche Einladung für den KIRCHWEIHMONTAG:

Am 15.10. um 19:30 Uhr wollen wir uns mit Pfarrer Jens Buschbeck aus Zwickau im Kantorat treffen zu einem wichtigen Gemeindethema:

"Ausflugsdampfer oder Rettungsboot? – Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt..."

Es wird um biblische Gemeindebilder, um aktuelle Gemeindesituationen gehen und wie eine Gemeinde fit werden könnte für das 21. Jahrhundert, ohne ihre Identität, ihren Auftrag und ihre Grundlagen zu verlieren.

11.10. (Do) Besuchsdienstseminar

Nach zwei missionarischen Impulsabenden in der ersten Jahreshälfte lädt die Leitungsgruppe nun alle herzlich ein, die bereit sind, Menschen in unserem Ort zu begegnen. Besucht werden sollen vor allem der Kirchgemeinde fernstehende Personen, um sie zu hören und ihnen ein Angebot zu machen, das zu ihnen passt. Wer ein Herz für andere hat und auf sie zugeht, erfährt, wie er selbst dabei gesegnet wird. Ich werde die Besuchsgruppe begleiten, motivieren und auf die Gesprächsinhalte und Gesprächsführung vorbereiten. Auch wer sich nicht sicher ist, darf diese Arbeit kennenlernen, um sich danach dafür oder dagegen zu entscheiden.
Termin: Do., 11.10., 19:30 im Pfarrhaus

Ich bitte Sie, sich bei mir anzumelden (Kontakt),
Ihr Pfr. Matthias Kaube

Orgelprojekt: Abschlussinformationen

INFORMATIONEN ZU UNSEREM ORGELBAUPROJEKT

Seit der Wiederweihe unserer Orgel im Pfingstsonntagsgottesdienst und dem furiosen Konzert von Matthias Eisenberg am Pfingstmontagabend sind nun schon wieder fast vier Monate vergangen und trotzdem beschäftigt uns das Projekt noch immer.

Zunächst möchten wir uns bei Matthias Eisenberg und allen Spendern und Konzertbesuchern ganz herzlich bedanken. Wir haben allen Spendern ab einer Spendensumme von 100 Euro sowie beteiligten Firmen und Fördermittelgebern insgesamt 102 Freikarten ausgereicht und weitere insgesamt 347 Eintrittskarten verkauft. Damit ist es uns gelungen, mit dem Konzert und der Kollekte am Ausgang einen Reinerlös von 2872,36 Euro für die Orgelsanierung zu erwirtschaften.

Die Schlussrechnung der Orgelbaufirma Wünning war durch uns und den Orgelsachverständigen der Landeskirche, Herrn Böhmig-Weißgerber, zu prüfen. Danach musste die Abrechnung gegenüber den Fördermittelgebern in der Landeskirche und beim Denkmalschutz erfolgen. Dort erfolgt derzeit noch eine abschließende Prüfung, bevor dann sicher in nächster Zeit die endgültige Auszahlung der restlichen zugesagten Fördermittel vorgenommen wird.

Insgesamt hat die Generalreparatur einschließlich Hylotox-Dekontaminierung ca. 108.900 Euro gekostet. Davon werden voraussichtlich fast 70.000 Euro durch Fördermittel der Landeskirche, des Denkmalschutzes und der Stiftung Orgelklang übernommen. Den Restbetrag von knapp 39.000 Euro konnten wir in der Ortschaft und der eigenen Gemeinde mit Spenden, Kollekten und Konzerterlösen decken.

Es ist nicht selbstverständlich, ein solch großes Projekt mit einigen finanziellen „Überraschungen“ im Verlauf mit so wenigen Problemen durchzustehen. Dafür sind wir außerordentlich dankbar! Vielleicht gelingt es nun sogar noch, die aufgrund der ungeplanten Kostensteigerungen vorerst zurückgestellte Aufarbeitung der mit dem Fuß des Organisten bedienbaren Crescendowalze, einer Spielhilfe zur „automatischen“ In- und Außerbetriebnahme der Register (wenn man so will eine Art mechanischer Lautstärke- und Klangfarbenregler), zu realisieren und damit eine weitere Funktion, die nicht jede Orgel besitzt, wieder nutzbar zu machen.

Der nächste musikalische Leckerbissen steht nun schon wieder vor der Tür. Wir freuen uns auf das Konzert mit Ludwig Güttler und Friedrich Kircheis in Wittgensdorf am Dienstag, dem 27.11.. Der gute Vorverkauf für dieses Konzert lässt uns hoffen, dass wir, neben der Freude für alle Musikliebhaber, auch damit nochmals einen finanziellen Beitrag für die Orgel leisten können. Besonders Besucher, die Karten in den beiden oberen Preisgruppen erstehen möchten, sollten nicht mehr allzu lang warten!

Herzliche Grüße,
Ihr Wolfram Schneider

Andacht zum Monatsspruch Oktober

Liebe Leser,
Freundlichkeit bedeutet mir viel und Ihnen doch sicherlich auch.

Es ist schon eine große Ermutigung, freundlichen Menschen zu begegnen – auf Arbeit, bei einem Gang auf ein Amt, bei einem schwierigen Arzttermin oder auch beim Träumen im Straßenverkehr.

Wie wird das bei Gott sein? Kann ich da auf ein freundliches Entgegenkommen hoffen? Oder muss ich meine Bedenken haben, wegen all der Dinge, die sich so in meinem Lebenslauf angesammelt haben? Schummeln soll ja bei ihm nicht möglich sein.

Der Prophet Jeremia macht mir mit Versen aus seinen Klageliedern Mut:
„Die Güte des HERRN ist's, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen.“
Und jetzt kommt es:
„Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt.“
Gott ist mir also tatsächlich freundlich gesinnt, wenn ich meine Hoffnung auf ihn setze!

Aber wie kann das sein? Gott ist doch ein gerechter Gott, da wird nicht einfach alles unter den Tisch gekehrt. Die Antwort finden wir im Neuen Testament. Es berichtet uns, wie Jesus, der Sohn Gottes, aus Liebe zu uns in diese Welt gekommen ist. Er trägt unsere Schuld und alles, was uns von Gott trennt. Er entsorgt allen Müll unseres Lebens. Das hat ihn allerdings das Leben gekostet, mir aber hat er das Leben erworben und mich mit meinem himmlischen Vater versöhnt. Er begegnet mir freundlich, um seines Sohnes willen.

Geht das jetzt alles automatisch? Kann und muss ich gar nichts machen?
Leisten brauch ich dafür nichts, aber mich Jesus mit offenen Händen zuwenden und mein Geschenk annehmen, muss ich schon. Das ist dann eine ganz persönliche Begegnung zwischen mir und Jesus, dem Auferstandenen.

Wir lesen im Monatsspruch Oktober vom Dranbleiben - „auf ihn harren“ und „nach ihm fragen“. Wenn ich das allein versuchen will, mache ich mir das Leben als Christ allerdings unnötig schwer. Auch könnten in mir beim Studieren von Gottes Geboten und Angeboten in der Bibel viele Fragen aufsteigen, die es zu klären gilt. Deshalb gibt es in Gottes Plan seine Gemeinde – natürlich auch in Wittgensdorf. Hier kann ich mehr über Gott erfahren, meine Fragen loswerden, Gemeinschaft untereinander und mit Jesus erleben.
Dabei helfen unsere verschiedenen Gottesdienste, Gemeindetreffs, Hauskreise, Gebetsgemeinschaften und persönliche Gespräche mit erfahrenen Christen. Termine und Ansprechpartner finden Sie hier auf unseren Kirchgemeindeseiten im Internet.

In Jesus können wir Gott kennenlernen, seine Gemeinde will uns dabei helfen.
Ich lade Sie herzlich dazu ein,
Ihr Bernd Ulbricht

 
September
23.09. (So) großer Erntedanktag mit Rückblick

Es war ein schönes Erntedankfest!
Und wir danken Gott für alle guten Gaben, das schöne Wetter und die gute Gemeinschaft. Herzlichen Dank aber auch allen fleißigen Wittgensdorfern die einen Stand liebevoll aufgebaut, betreut, überall mitgeholfen und alles organisiert und vorbereitet haben. Natürlich wäre es kein Fest gewesen ohne Sie als fröhliche Besucher. Und das schon früh zum Familiengottesdienst bis abends zum Abschlusskonzert mit VOICE-Chor und Band.

Anläßlich der Unterzeichnung eines Fördervertrages zwischen der Sächsischen Jugendstiftung und dem LOTUS-Kinderheim e.V. (Vorsitzender ist Gregor Muche aus Wittgensdorf) war auch das Sachsen-Fernsehen zu Gast. Bericht und kurzer Filmbeitrag können hier angeschaut werden.

Hier noch ein paar Bilder vom Erntedanktag:



Einladungsplakat

20.09. (Do) Vortrag Dieter Leicht in Kirche Auerswalde

Wir möchten Sie wieder herzlich in die Kirche Auerswalde einladen zu einem Vortrag von Psychotherapeut und Lebensberater Dieter Leicht:

Wann: Do., 20.9., 19:30 Uhr
Thema: „Wenn das Schicksal zuschlägt…?“

Da sich der Raum normalerweise schnell füllt, empfiehlt sich ein rechtzeitiges Kommen.

Viele Grüße,
Ihr Pfr. Matthias Kaube

16.09. (So) GO-X, unser eXtra herzlicher Gottesdienst

Herzliche Einladung zum GOX am 16. September, 17 Uhr.

Wer möchte sie nicht für immer festhalten und genießen - die guten Zeiten im Leben. Aber in diesen Tagen werden wieder viele einen ungewollten Gefühlswechsel erleben müssen, diesen plötzlichen Umschwung von Urlaub auf Arbeit und Alltag. Auch auf anderen Gebieten kann das Leben neben viel Schönem einige unerwünschte Überraschungen bereithalten: Krankheiten, Beziehungsprobleme, Enttäuschungen, Glaubenskrisen, ….

Dem, der in solchen Krisenzeiten steckt, ist sicher nicht nach Lachen zumute und die Gefahr zu resignieren ist groß. Oft übersieht man dabei aber die Chancen, die in solchen Situationen verborgen liegen - neue Lebenserfahrungen und veränderte Perspektiven, persönliches Reifen, besseres Mitfühlen mit anderen oder Bewährung von Freundschaften. Am Ende jedoch wird ein sturmgeprüfter, festverwurzelter Baum von einem normalen Wind nicht mehr so schnell umgeworfen.

„Dürre Zeiten, harte Zeiten
und Gottes höchst merkwürdige Seelsorge“

soll deshalb das nächste Thema sein.
Wir sind gespannt, was Pfr. Ludwig Seltmann aus Niederlichtenau uns dazu an Erfahrungen weitergeben wird.

Hätten Sie nicht Lust, mit uns über diese praktischen Lebens- und Glaubensfragen nachzudenken?
Wir freuen uns auf Sie, Ihr GOX Team.

09.09. (So) Schulanfängergottesdienst

Liebe Schulanfänger!
Nun geht in Eurem Leben bald die Schulzeit los. Bestimmt seid Ihr schon ganz gespannt. So etwas muss natürlich gefeiert werden.

Wir als Kirchgemeinde freuen uns mit und laden Euch zu Beginn dieses neuen Lebensabschnittes zu unserem Schulanfängergottesdienst am 9. September in unsere Kirche ein. Start ist 9:30 Uhr. Jeder Schulanfänger ist mit seinen Eltern, Verwandten und Freunden herzlich willkommen, natürlich auch alle anderen Schulkinder.

Zusammen wollen wir uns den Segen Gottes für diese für Euch neue Aufgabe zusprechen lassen,
Euer Karsten Klose.

 
August
Praktikant ab Ende August

Tobias Seidel aus Bockau wird vom 26. August bis 1. Februar 2013 als Student der Ev. Hochschule Moritzburg sein Praxissemester in den Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit in unseren beiden Kirchgemeinden Wittgensdorf und Auerswalde absolvieren.
Er wird in dieser Zeit Religionsunterricht vorbereiten und halten, sowie die Mitarbeiter der Jungen Gemeinde und der Kinderkreise unterstützen.

Im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten ist er aber auch offen für Einladungen in andere Gemeindeveranstaltungen. Karsten Klose wird Tobias Seidel in dieser Zeit als Mentor begleiten.


Wir freuen uns auf den Einsatz von Tobias Seidel und heißen ihn in unserer Gemeinde herzlich willkommen.

GottkennenChemnitz.de - jetzt mit Link zum Stadtaktionsfilm

Ab August verfügbar:
„Komm, sieh selbst.“
Wären Sie am liebsten dabei gewesen in Chemnitz?
Das können Sie immer noch: Wir haben einen Film mit Impressionen der Stadtaktion gedreht. Ab August ist er im Internet abrufbar unter http://projekt.gottkennen.de/stadtaktionen

Im Mai/Juni 2012 führen der Missionsring Chemnitz und Campus für Christus e.V. in Chemnitz eine große Stadtaktion durch.

Das heißt: Viele Christen, Plakate, Geschenkartikel, Visitenkarten und kreative Gemeindeaktionen werden dann auf die Webseite GottkennenChemnitz.de hinweisen. Und viele Menschen werden dadurch in Kontakt zu Kirchen und Gemeinde in ihrer Nachbarschaft kommen.

Das Besondere an der Stadtaktion: Ihre persönlichen Kontakte, breite Werbung, interessante Aktionen und die Unterstützung durch die Webseite GottkennenChemnitz.de machen Jesus Christus zum Gesprächsthema in Chemnitz.

Eine Chance für Chemnitz - Sind Sie dabei?

Herzliche Einladung zum Auftaktgottesdienst zu Himmelfahrt, am 17.5., 10:30 Uhr an der Freilichtbühne auf der Schlossteichinsel.

Weitere Angebote:
missionarische Woche mit Conrad Gille, Thema: „Kennst du mich? (1.-10.6.)
Familienfest am Roten Turm (Sa., 9.6., 14-17 Uhr)
Glaube für Querdenker im Café Moskau (26.6., 3.7., 10.7., 17.7., 19:30 Uhr)

Blau-Kreuz-Begegnungsgruppe

Seit 6 Jahren besteht unser Gesprächskreis für alkoholkranke Menschen und deren Angehörige. 15 - 20 Besucher aus Wittgensdorf und Umgebung nehmen an unseren Veranstaltungen teil.

Manchmal kommen Referenten zu uns oder wir gestalten den Gesprächskreis selbst. Jeder kann seine Sorgen und Nöte in diesem vertrauensvollen Umfeld aussprechen und wir versuchen gemeinsam zu helfen. Erfahrene Teilnehmer, die schon viele Jahre vom Alkohol frei geworden sind, können Hilfesuchenden viele gute Tipps und Ratschläge für den Weg aus der Sucht geben.
Wenn wir uns treffen, hören wir aufmerksam zu, sprechen offen und ehrlich miteinander, beten zusammen und versuchen im Vertrauen auf Gottes Gnade den Weg ohne Alkohol gemeinsam weiterzugehen.

Klaus und Maria aus Chemnitz sind zum Beispiel vor 4 Jahren zur Blau-Kreuz-Gruppe in Wittgensdorf hinzugekommen. Sie wurde herzlich aufgenommen und fühlten sich sofort am richtigen Platz. Jetzt sind sie froh und dankbar, dass sie diese Gruppe haben, denn ihnen konnte schon in manch schwieriger Lebenssituation geholfen werden.

Im Gesprächskreis kann ich lernen:

  • Meine Probleme offen auszusprechen
  • Mit meinen Problemen, die nicht lösbar sind, zu leben
  • Probleme anderer mitzutragen
  • Meine seelische Belastbarkeit zu erkennen
  • Mein Fehlverhalten zu verstehen
  • Enttäuschungen zu ertragen
  • Anderen zu sagen, was ich an ihnen schätze und was mich an ihnen stört
  • Ein sinnvolles Leben zu führen, in dem Suchtmittel keinen Platz haben

Noch ein paar Tipps in Sachen Alkohol:
Alkohol ist ein hervorragendes Lösungsmittel – es löst Familien, Ehen, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse und Bankkonten, Reaktionsvermögen und Selbstwertgefühl, Realitätsbezug und Lebenserwartung, Leber- und Gehirnzellen auf, aber es löst kein einziges Problem.

Wann und wo treffen wir uns?
Jeden 1. Dienstag im Monat, 18 Uhr, im Pfarrhaus Wittgensdorf.

Haben Sie Interesse? Können wir Ihnen, Ihren Bekannten oder Angehörigen hel-fen? Bitte kommen Sie einfach vorbei oder sprechen Sie uns an,
Ihre Steffi und Steffen Lauterbach(037200 / 80846)

Andacht zum Monatsspruch August

Liebe Leser,
der Psalm 147, aus dem der Monatsspruch für August stammt, ist durchzogen vom Lobpreis Gottes. Wenn wir Gott loben, dann zeigen wir ihm unsere Dankbarkeit und sagen, was er in unserem Leben schon alles bewirkt hat. Bewusster Lobpreis führt uns zur Anbetung. In der Anbetung bringen wir zum Ausdruck, wer Gott für uns ist, was seine Wesenszüge sind. Diese beiden Dinge – Lobpreis und Anbetung – sind wichtige Elemente für unsere Beziehung zu Gott.

Der Vers 3, unser Monatsspruch, greift eine Erfahrung auf, die ganz wichtig in unserem Leben ist:
„Gott heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“

Jeder von uns hat schon sowohl seelische als auch körperliche Verletzungen davon getragen. Wer sich den Arm bricht, der geht zum Arzt und bekommt drei Wochen Gips, damit der Knochen wieder zusammenwächst. Aber wie sieht es mit den seelischen Verletzungen aus, die z.B. durch missbrauchtes Vertrauen, fehlende Liebe, Lügen, üble Nachrede usw. entstehen? Diese Verletzungen tief in unserem Inneren möchte Gott heilen, denn sie haben Auswirkungen auf unseren Umgang miteinander und auf unser Befinden. Wie oft bekommen wir die Frage gestellt: „Na, wie geht es dir?“. Nun ist es für uns ganz leicht, diese Frage mit den Worten „Eigentlich ganz gut“ abzutun. Aber Gott stellt uns diese Frage täglich und er kennt unser Herz.

Viele von uns leiden an „zerbrochenem Herzen“, aber suchen an falschen Stellen nach Hilfe. Es ist schon erstaunlich, was Psychotherapeuten und Lebensberater heutzutage für einen Zulauf haben oder wie viele Menschen bei Esoterik und ähnlichem nach Frieden suchen. Gott möchte uns diesen tiefen inneren Frieden durch Jesus in uns schenken. Wenn wir wirklich ehrlich zu uns sind, dann haben wir oft solche zerbrochenen Herzen, sind gehetzt, unzufrieden, träge und matt. Wir leben nicht mehr in Jesus, sondern wir werden von unseren Umständen gelebt.

Eigentlich wissen wir, wo wir Hilfe finden, aber wir lassen uns von der Sünde die Sicht vernebeln und entfernen uns somit von Gott. Dies geschieht, wenn wir die Beziehung zu ihm vernachlässigen. Aber Gott möchte uns nahe sein, verändern und heilen. Er möchte Menschen aus uns machen, die geheilte Herzen haben, die Frucht bringen, ein Zeugnis für Ihn sind und Ihm zur Ehre leben. Der Monatsspruch ermutigt uns, ehrlich vor Gott zu sein, was unser inneres Befinden betrifft und uns ihm zu öffnen, damit er das Zerbrochene in uns heilen und unsere Wunden verbinden kann.

Herzliche Grüße,
Ihr Thomas Lauterbach

 
Juni
Andacht: EM und Gemeinde

Liebe Leser,
bald ist es soweit – die Fußball-Europameisterschaft beginnt in wenigen Tagen. Manche können es kaum erwarten, andere wünschten sich, dass das Spektakel schon vorbei wäre. Die Begeisterung für die schönste Nebensache der Welt ist eben bei uns Menschen nicht gleich verteilt.

Jedenfalls in unserem Ort lebt der Fußball. Im Fußballverein „FC Wacker 90“ gibt es vielfältige Aktivitäten von der „F-Jugend“ bis zu den „Alten Herren“, wie man auf der Internetseite www.wacker-wittgensdorf.de nachlesen und auf unserem Sportplatz erleben kann.
Einige Jungs aus unserer Gemeinde lernen dort, wie man durch fleißiges Training und Mannschaftsgeist sportliche Siege erringen kann und auch mit Niederlagen fertig wird.

Dabei ist so ein Verein nicht nur erfolgreich durch seine leidenschaftlich spielenden „Stars“ auf dem Platz, sondern es kommt genauso auf die Trainer, die medizinische Betreuung, den Platzwart, die Leitung, … und nicht zuletzt auf treue Beitragszahler und Sponsoren an. Wenn alle gut zusammenarbeiten, kann sich der Erfolg einstellen und man steigt in die nächste Klasse/Liga auf. Wenn nicht, ist man schneller wieder unten als einem lieb ist.

Die weniger Fußballbegeisterten werden sich langsam fragen: „Was schreibt der Bernd denn ständig vom Sport? Das ist doch eigentlich die Stelle, wo sonst immer die Andacht steht.“
Die soll es auch sein, denn der wohlwollende Leser findet viele Parallelen zu unserem Gemeindealltag, zur Aufgabenverteilung, zu unseren Erfolgen und Misserfolgen.
Schon der Apostel Paulus hat oft sportliche Vergleiche benutzt, um wichtige Lebens- und Glaubenswahrheiten zu veranschaulichen. Unser „Vereinschef“ ist der himmlische Vater selbst, Jesus ist der beste Trainer und wir sind eingeladen zum Mittun. Egal, ob für alle sichtbar oder eher im Hintergrund, denn für jeden ist ein sinnvoller Platz vorgesehen. Manchmal wird man den erst bei der Arbeit herausfinden.
Und so wie „Wacker 90“ Spieler sucht, ist auch Jesus auf der Suche nach Menschen, die sich auf ihn und das Abenteuer Gemeinde einlassen. Wir sollten ihm beim Einladen helfen.

Ich freue mich auf eine faire und für die deutsche Mannschaft möglichst erfolgreiche EM. Aber vor allem freue ich mich auf das, was Jesus mit unserer Gemeinde, seiner „himmlischen Mannschaft“ in Wittgensdorf, noch Spannendes vorhat.
Hautnah mit dabei zu sein, lohnt sich bestimmt,
Ihr Bernd Ulbricht

23.06. (Sa) 20 Uhr Konzert unserer Band

Wer unsere Band Perspektive 21:5 einmal Live in einer anderen Umgebung hören und erleben möchte, ist herzlich eingeladen in den Aquapark Hartmannsdorf.
Im Anschluss an den Offenen Abend der Chemnitzer Jugend am Samstag, den 23.6. wird sie ab 20 Uhr für ca. 1 Stunde ein Konzert geben.
Also auf nach Hartmannsdorf und viel Freude beim Konzert.

18.06. (Mo) musikalischer Nachmittag

Herzliche Einladung zu einem musikalischen Nachmittag.

Das Schuljahr geht zur Neige und damit auch wieder ein Jahr Musikunterricht an Klavier, Gitarre, Geige und Flöte in unserer Gemeinde. Unsere Kinder waren fleißig und haben viel gelernt und geübt. Ihr Können wollen sie gern in einem kleinen Konzert unter Beweis stellen, zu dem wir Sie alle ganz herzlich einladen möchten:

Montag, 18.6., 16:30 Uhr, im Kantorat
Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen musikalischen Nachmittag.

 
Mai
Rückblick Gemeinderüstzeit

17. - 20. Mai, Gemeinderüstzeit in Herrnhut
Am 17. Mai, zum Himmelfahrtstag, bei herrlichem Wetter, ging die Reise zu unserer Gemeinderüstzeit nicht einfach ins Grüne, sondern über Dresden und Löbau in den kleinen geschichtsträchtigen Ort Herrnhut. Das moderne und freundlich eingerichtete Tagungs - und Erholungsheim der Evang. Brüder-Unität begrüßte uns mit duftendem Kaffee und leckerem Kuchen.

Danach ging es auch schon auf den Spuren Zinzendorfs durch die Geschichte der Brüdergemeine. Die erhoffte Führung durch den Ort kam etwas kurz weg, aber dafür hatte man vom Aussichtsturm auf dem Hutberg einen guten Überblick über Gottesacker, Stadt und Umgebung.

Am Abend und an den beiden folgenden Vormittagen haben wir an unserem Thema „Von Jesus begeistert, bewegt und berufen“ gearbeitet. Es ist immer wieder interessant zu erleben, was sich nach einem kurzen thematischen Einstieg in einer Gruppenarbeit alles gemeinsam entdecken lässt. Ein paar gute Ideen fanden sich auch, wie man unsere Gemeinde noch einladender gestalten könnte. Die „Stillen Zeiten“ am Morgen, dieses Mal auch für Kinder, bildeten einen guten Einstieg in den Tag und eine gute Ergänzung zum Thema.

Beflügelt von herrlichem Wetter konnten wieder Ausflüge in die wirklich sehenswerte Umgebung (Oybin, Zittau, Kloster Marienthal, Löbauer Turm, Hirschfelde, Görlitz, Landesgartenschau und einiges mehr) unternommen werden und wir haben dabei eine gute Gemeinschaft erlebt. Die Bewegung war auch nötig, denn die Verpflegung war gut und reichlich.

Nach einer fröhlichen bunten Abendstunde mit den Kindern am Samstagabend hatte jeder die Qual der Wahl:
Nachtwanderung auf dem Skulpturenweg, Quiz oder Champions-League-Finale.
Der Skulpturenweg wäre für Nerven und Stimme einiger Fans sicher schonender gewesen.

Nach dem Gottesdienst im Kirchensaal der Brüdergemeine, einer kurzen Auswertung und gutem Mittagessen galt es leider schon wieder Abschied zu nehmen.
Wir sind unserem himmlischen Vater und dem Vorbereitungsteam dankbar für diese schöne Gemeinderüstzeit,

Brigitte und Bernd Ulbricht

13.05. (So) GO-X, unser eXtra herzlicher Gottesdienst

Herzliche Einladung zum GOX am 13. Mai, 17 Uhr, mit dem Thema:

Woran ich glaube? – Jesus 2.0?!

Im Internet steht 2.0 für die neue interaktive Art des Informationsaustausches. Auch Jesus sagt: Ich mache alles neu. Aber was meint er, wenn er uns dieses neue Leben verheißt? Beginnt es schon hier und heute und reicht es bis ins Jenseits, in den Himmel, in eine neue Welt?
Für Skeptiker ist das alles nur eine Vertröstung der Armen auf eine bessere Welt. Wenn dann noch Begriffe wie Gericht und Hölle ins Spiel kommen, steigt sogar mancher Theologe aus.
Was sagt die Bibel, was sagt Jesus dazu, woran glaube ich?

Wir freuen uns, dass es uns nach 5 Jahren Anlauf endlich gelungen ist, Pfr. Jens Buschbeck aus Zwickau als Referenten zu gewinnen. Das Thema stammt von ihm, also sind wir gespannt, was er uns zu sagen hat.
Zu seiner Person: Er war Jugendpfarrer in Zwickau, aktiv bei Christival e.V., wichtiger Redner auf dem Sächsischen Gemeindebibeltag in Glauchau. Seit letztem Jahr ist er von unserer Landeskirche beauftragt, als Projektpfarrer die Luthergemeinde der Zwickauer Bahnhofsvorstadt in eine „Kirchgemeinde mit Modellcharakter“ umzugestalten.

Haben wir Ihr Interesse oder Ihre Neugier wecken können? Dann kommen Sie doch einfach mal vorbei und bringen am Besten gleich noch ihre Freunde mit.
Wir freuen uns auf Sie,
Ihr GOX Team.

10.05. (Do) Vortrag D. Leicht in Auerswalde

Herzliche Einladung zu einem Vortrag von Psychotherapeut und Lebensberater Dieter Leicht
in der Kirche Auerswalde,
am Donnestag, 10. Mai, 19:30 Uhr,
mit dem Thema:

Was brauchen unsere Kinder in der Welt von morgen?

Da sich der Raum normalerweise schnell füllt, empfiehlt sich ein rechtzeitiges Kommen.

 
April
24.04.-26.04. Altpapiersammlung

Von Dienstag, 24. - Donnerstag, 26. April wollen wir wieder Altpapier sammeln.
Der Container steht wie gewohnt vor dem Kantorat. Pappen und Folien dürfen leider nicht eingeworfen werden. Der Erlös kommt der Erhaltung unseres Friedhofes zu Gute.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

15.04. Konfirmation

Wir möchten die ganze Gemeinde herzlich einladen zu unserem festlichen Konfirmationsgottesdienst am 15. April, 9:30 Uhr.

Da in diesem Jahr nur zwei Mädchen konfirmiert werden, ist es besonders wichtig, dass Sie mitkommen, damit ihnen eine gut gefüllte Kirche zu erkennen gibt:
Wir sind hier herzlich willkommen!

Liebe Konfirmandinnen

Rosalie Schleicher
Theresa Weinhold

wir freuen uns mit euch über diese gute und wichtige Entscheidung und wünschen euch Gottes reichen Segen und seine Bewahrung auf allen Wegen in die Welt der Erwachsenen hinein.

14.04. (Sa) Frühjahrsputz

Herzliche Einladung zum FRÜHJAHRSPUTZ in der Kirche.
Am Samstag, dem 14. April, ab 8:00 Uhr ist es soweit:
Die Kirche soll durch den Frühjahrsputz wieder in neuem Glanz erstrahlen. Wenn viele mit guter Laune kommen und mit anfassen, könnte das sogar ein fröhlicher Vormittag werden. Für neue Kraft und gute Stimmung soll auch das gemeinsame Frühstück sorgen.
Wem es möglich ist, der möchte doch bitte Eimer und Putzlappen, vielleicht auch Besen und Kehrblech mitbringen, damit es nicht am Ende noch am Werkzeug fehlt.

Für die Vorbereitung wäre es hilfreich, wenn Sie kurz Bescheid geben könnten,
Ihr Karsten Klose.

12.04. (Do) Vorbereitung Erntedanktag

Im Winter schon an den Herbst denken - Erntedankfest 2012

Einladung April:
Am 27.2. haben sich engagierte Leute aus unserem Ort zum ersten Mal getroffen, um das diesjährige Erntedankfest gemeinsam vorzubereiten. Erfahrungen aus dem Jahr 2010 gibt es bereits. Viele Dinge, die damals gut bei den Besuchern des Festes angekommen sind, werden deshalb wieder stattfinden. So wird es im Anschluss an den Erntedankgottesdienst einen großen Markt mit verschiedenen Ständen im Pfarrhof und auf der Pfarrwiese gegeben. Erstmals haben drei Züchtervereine des Ortes zugesagt und wollen auf einer Tierschau ihre Zuchterfolge präsentieren….

Vieles steht schon fest, doch längst noch nicht alles. Wer also gern mit planen oder beim Fest selbst aktiv werden will, ist herzlich eingeladen zum nächsten Treffen am Donnerstag, 12. April, 19 Uhr im Pfarrhaus.

Und nun noch eine wichtige Information für alle Hobbygärtner! Für den bewährten Kürbiswettbewerb ist eine besondere Aktion geplant:
Im Anschluss an den Gottesdienst am Ostersonntag werden an Interessierte Kürbiskerne verteilt, um daraus Kürbisse zu ziehen, die dann zum Erntedankfest unter der Kategorie „Vom Kern zum Kürbis“ zur Prämierung abgegeben werden können. Wer es am Ostersonntag nicht schafft, kann seine Kürbiskerne auch noch 2 Wochen danach im Pfarrhaus abholen.

Wir freuen uns über alle, die uns bei unserem Vorhaben unterstützen und so mithelfen, dass das diesjährige Erntedankfest wieder zu einem schönen Ereignis für unseren Ort wird.
Im Namen des Vorbereitungsteams grüßt Sie herzlich,
Ihre Antje Kreutziger

Einladung Februar:

In diesem Jahr wollen wir wieder ein großes Erntedankfest gemeinsam mit allen Wittgensdorfern und Gästen feiern. Bereits vor zwei Jahren hat auf dem Gelände des Pfarrhofes ein fröhliches Fest mit vielen beteiligten Vereinen und engagierten Menschen aus unserem Ort stattgefunden. Ein guter Grund, das in diesem Jahr wieder zu versuchen – ein Fest mit allen aus unserem Ort.

Den 23. September kann man sich deshalb schon mal im Kalender markieren. Damit das Fest wieder gelingen kann, braucht es viele gute Ideen und Leute, die sie umsetzen. Ein erstes Vorbereitungstreffen wird am Mo., 27.2. um 19 Uhr im Pfarrhaus stattfinden. Hierzu sind alle herzlich eingeladen, die gern mit planen, organisieren und bei der Durchführung des Festes helfen möchten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Mitwirken, Antje Kreutziger und Karsten Klose

Osterandacht

Liebe Leser,
Karfreitag war für die Jünger der schwärzeste Tag ihres Lebens, besonders auch für die Mutter Jesu. Der greise Simeon hatte ihr kurz nach der Geburt Jesu gesagt: „Es wird ein Schwert durch deine Seele dringen.“ Das hatte sie nun erleben müssen. Sie musste zusehen, wie ihr Sohn – verspottet, bespuckt, gegeißelt und gequält – am Kreuz verblutete.

Auch die Jünger verstanden Gott und die Welt nicht mehr. Hatten sie nicht zugehört, als Jesus über sein Leiden und die Auferstehung gesprochen hatte? Wo war ihr Gott und Vater, ihre Hoffnung auf sein Reich? „Euer Herz erschrecke nicht! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich!“ hatte Jesus zu ihnen gesagt. Trotzdem saßen sie jetzt furchtsam und erschreckt hinter verschlossenen Türen.
Auch die Frauen, die Jesu Leichnam einbalsamieren wollten, rannten in Furcht und Schrecken vor dem leeren Grab und dem Engel davon. Dann erscheint Jesus ihnen als der Lebendige – erst Maria Magdalena am Grab, später den Jüngern in ihrem Versteck.

Hatten Sie schon einmal ein Aha-Erlebnis, wo Ihr ganzes Denken auf den Kopf gestellt wurde? Man sieht sich einer Tatsache gegenüber, die einfach unglaublich ist. Aber dann wird es langsam Licht im Inneren, auch die Vergangenheit gewinnt eine neue Bedeutung. Wir sehen, Gott als der Schöpfer ist viel, viel größer als wir denken, und er ist uns immer voraus. Es stimmt wirklich, wenn er sagt: „Freut euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe“ (Jes. 65,18). In der Auferstehung Jesu wird diese Schöpfermacht Gottes in überwältigender Weise sichtbar – Jesus wird dem Grab entrissen und triumphiert über den Tod.

Ich wünsche Ihnen diesen sieghaften Glauben über Zweifel, Ängste und Sorgen, der sagen kann: „Er hat alles wohl gemacht und Er wird alles wohl machen.“ Gott schenke Ihnen eine bleibende Osterfreude auch über das Osterfest hinaus,
Ihre Gisela Beyer

Lebenskurs Perspektive

Lebenskurs „Perspektive“ - so heißt der neue Lebenskurs, der wieder im Frühjahr angeboten werden soll.
Jeder ist herzlich willkommen, der mehr über Gott und die Welt, die Geschichte und die Zukunft, den Sinn und den Wert des Lebens wissen möchte und auf die wichtigsten und letzten Fragen des Lebens eine Antwort sucht. Nicht erst an den Grenzen, schon in guten Zeiten und mitten im Leben sind wir eingeladen, ein Lebenskonzept kennenzulernen und anzuwenden, das hält und trägt.

Die Teilnehmer müssen keine Voraussetzungen mitbringen. Die ersten beiden Abende können auch zur Orientierung dienen (Schnupperabende), danach ist ein regelmäßiger Besuch im 14-tägigen Rhythmus sinnvoll.

Bitte geben Sie diese Einladung auch an andere weiter! Kommen Sie gemeinsam mit Ihren Freunden!

Beginn:
Dienstag, 24. April 2012, weiterhin 14-tägig, 19.30 Uhr
Wo:
im Kantorat neben dem Pfarrhaus in Auerswalde

Auch am 8. und 22. Mai ist ein Einstieg noch möglich!
Für Rückfragen und Anmeldung stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Herzliche Grüße
Ihr Pfarrer Matthias Kaube (037208/88 97 57)

Weitere Informationen auf den Internetseiten von Auerswalde

 
März
12.03.-25.03. Bibelwoche

Herzliche Einladung zur Bibelwoche

Nachdem in den vergangenen Jahren die Bibelwoche in Auerswalde stattfand und wir in Wittgensdorf versucht hatten, im Herbst Vertiefungstage zu gestalten, soll dieses Jahr die Bibelwoche vom 12. - 25. März als gemeinsame Veranstaltung mit Treffen in Auerswalde und in Wittgensdorf durchgeführt werden. Die Verteilung der Abende auf zwei Wochen soll Ihnen helfen, an allen Abenden kommen zu können.

Anhand einiger Psalmen wollen wir über das Thema „Der Atem unseres Betens“ nachdenken. Es wäre eine gute Idee, wenn Sie Ihre Bibel mitbringen könnten.

Mo. 12.3. 19:30 Pfr. M. Kaube zu Psalm 27, im Pfarrhaus Auerswalde
Mi. 14.3. 19:30 Prädikantin I. Weiß aus Glösa zu Psalm 71, im Pfarrhaus Auerswalde
Fr. 16.3. 19:30 Prediger A. Richter aus Chemnitz zu Psalm 42, im neuen Gemeinschaftszentrum in Auerswalde, Haupstr. 193 (früheres Rathaus)
Di. 20.3. 19:30 Prediger J. Bahls aus Jahnsdorf zu Psalm 127, Wittgensdorf im Haus der Begegnung, Ob. Hauptstr. 216
Do. 22.3. 19:30 Pfr. i. R. E. Kimme aus Niederfrohna zu Psalm 118, Wittgensdorf im Kantorat
So. 25.3. 9:30 Abschlussgottesdienst mit Pfr. M. Kaube zu Psalm 145, in der Wittgensdorfer Kirche

04.03. (So) GO-X, unser eXtra herzlicher Gottesdienst

Am 4. März fällt der Gottesdienst am Sonntagvormittag aus und wir möchten alle recht herzlich einladen zum GOX um 17 Uhr in unserer Kirche.

Wir haben Oberlandeskirchenrat i.R. Harald Bretschneider aus Dresden eingeladen. Er ist ja bekannt durch die Aktion „Schwerter zu Pflugscharen“ in der DDR. Uns möchte er dieses Mal teilhaben lassen an seinen Lebenserfahrungen mit den 10 Geboten und den Seligpreisungen Jesu aus der Bergpredigt. Sie sind für ihn ein wichtiges Kapital, das hilft, im Alltag die Orientierung zu behalten und handlungsfähig zu bleiben.

Deshalb hat er diese Grundsätze auch gleich eigenhändig in Stein gemeißelt. Als Thema haben wir ausgewählt:

Stein der Weisen – von Geboten und vom Glücklichsein

Die Steine wird er nicht mitbringen können, aber dafür hilfreiche Tipps zur Glaubens- und Lebensgestaltung.
Wir freuen uns auf Sie und auf ihn, Ihr GOX Team.

 
Februar
22.02.-24.02. Kinderbibeltage

KINDERBIBELTAGE in Wittgensdorf

Wir möchten euch, liebe Kinder der 1.-6. Klasse, recht herzlich zu den Kinderbibeltagen in den Winterferien einladen.

  • Wann?
    Mi., 22. bis Fr., 24.2. von 9:15 - 13:30 Uhr, für Frühaufsteher bereits ab 7:30 Uhr Betreuung gesichert
    So., 9:30 Uhr zum Familiengottesdienst
  • Was?
    Geschichten aus der Bibel, Spiel, Spaß, Essen und gemeinsamer Ausflug
  • Wo?
    In Wittgensdorf im Kantorat
  • Noch Fragen?
    Karsten Klose: 037200/81329 und Sabine Köhler: 037202/8416 wissen alles.
11.02. (Sa) Männerfrühstück

neuester Stand zur Orgelsanierung

Liebe Orgelliebhaber in Wittgensdorf,
Wolfram Scheider vom Kultur- und Heimatverein hat freundlicherweise wieder die letzten Ereignisse rund um unsere Orgelsanierung zusammengefasst. Hier sein Bericht zum Anschauen oder Herunterladen:

Bericht von Wolfram Schneider

Andacht Februar/März

Gedanken zu den Monatssprüchen für Februar und März
1.Korinther 10,23-24:
Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt.
Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf.
Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.


Markus 10,45:
Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Liebe Leser,
vielleicht wundern Sie sich über die abgebildete alte Bibel (Titelbild unseres Monatsplanes Februar/März). Es ist unsere alte Familienbibel mit Bildern, Verzierungen und Goldschnitt. Zum Lesen verwende ich aber dann doch lieber eine handliche und verständliche Ausgabe. Dabei stelle ich immer wieder fest, welcher Reichtum an Weisheit, Glaubens- und Lebenserfahrung hier zu entdecken ist.

In letzter Zeit haben es mir besonders die großen Linien in der Bibel angetan. Man erkennt die gestaltende Kraft unseres Gottes, der allmächtiger Schöpfer ist und die menschliche Geschichte zu einem Ziel führen wird. Gleichzeitig will er mein mich liebender himmlischer Vater sein. Das begeistert mich. Ich bin gespannt, welche Entdeckungen die Bibelwoche im März für uns bereithalten wird.

Vielleicht ergeht es aber auch jemandem beim Bibellesen so wie Mark Twain, der gesagt hat:
Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe.

Der Monatsspruch vom Februar erinnert mich z.B. daran, dass ich meine Freiheit nicht missbrauchen und nicht nur an mich denken soll. Das ist einleuchtend, das verstehe ich. Es könnte das Zusammenleben in Ehe und Familie, mit den Nachbarn und auf Arbeit, in der Kirchgemeinde, im Verein und in der Politik auf ein gesundes, tragfähiges Fundament stellen. Wir Menschen sind auf Gemeinschaft hin angelegt, auf Gemeinschaft mit Gott und den Menschen um uns herum.

Aber komme ich da nicht selber zu kurz? Verpasse ich da nicht Lebenschancen? Zu guter Letzt hat der andere noch mehr vom Leben gehabt als ich selbst? Manchmal gilt es auch den ersten Schritt zu gehen zur Versöhnung oder zuerst die Hand auszustrecken zur Hilfe. Da steht mir dann schnell mein Stolz, meine Resignation, meine Verbitterung, meine Bequemlichkeit oder auch die Angst vor Zurückweisung im Weg.
Jeder, der hier schon Versuche gewagt hat, weiß: Einfach ist es wirklich nicht, lohneswert schon. Denn das Leben wird kühler und leerer, wenn man nicht mehr auf einander achtet, trotz aller inszenierter Spaßgesellschaft um uns herum.

Wie schaffe ich es aber, als richtig erkannte Dinge umzusetzen? Lebens- und Persönlichkeitsberatung gibt es genug. Der Monatsspruch vom März weist uns noch einen anderen Weg, er will meinen Blick auf Jesus richten. Er war sich als Sohn Gottes nicht zu schade, sich für uns einzusetzen, den ersten Schritt zu gehen, uns die Hand zur Versöhnung hinzustrecken, uns durch sein Opfer am Kreuz mit Gott zu versöhnen.

Das ist für mich die Quelle, durch die immer wieder Frieden, Freude und Gelassenheit in mein Leben kommen und sich langsam entfalten, wie Knospen in der Frühlingssonne. Mit dieser Kraftquelle erschließen sich dann auch ganz neue Lebensmöglichkeiten.
Manchem sind seine Glaubensknospen leider wieder abgefroren. Doch es gibt eine gute Nachricht: Mit Jesus ist ein ehrlicher Neuanfang jederzeit möglich.
In diesem Sinne, kommen Sie gut in den Frühling,
Ihr Bernd Ulbricht

 
Januar
22.01. (So) GO-X, unser eXtra herzlicher Gottesdienst

Am 22. Januar, 17 Uhr wollen wir wieder gemeinsam GOX feiern. Das Thema, passend zum Start ins neue Jahr, wird sein:

Beruf und Berufung -
zwischen Rettungsdienst und Jugendkirche


Dr. Andreas Walther arbeitet im Klinikum Chemnitz als Anästhesist und fährt nebenbei als Notarzt mit Blaulicht durch die Stadt. In seiner Freizeit engagiert er sich ehrenamtlich bei „Die Arche“ in Chemnitz. Dort ist er neben Tilo Reichold der Stellvertretende Leiter. Um das tun zu können, hat er vor einigen Jahren seine Klinik-Stelle auf 50% reduziert.

Wir freuen uns auf Sie und auf ihn. Herzlich willkommen,
Ihr GOX Team.

08.01. Konzert mit Adora

Am So., 8.1., um 9.30 Uhr wollen wir gemeinsam mit unserer Schwestergemeinde ein Konzert der Gruppe Adora aus Burgstädt in der Auerswalder Kirche besuchen. Wir erleben ihr neues Programm „Sanctus“.

Adora beschreibt ihr Konzert so:
„Die Heiligkeit ist in der Bibel eine der wichtigsten Eigenschaften Gottes. Und doch möchte ER uns durch seinen Sohn Jesus Christus Anteil daran geben, wir selber sollen heilig (lat. „sanctus“) werden.
Zu Weihnachten wollen Band & Chor ADORA diesen Aspekt, der heute in vielen christlichen Kreisen eher selten behandelt wird, in den Mittelpunkt rücken und musikalisch umsetzen. Texte und ruhige Melodien sollen dabei im Vordergrund stehen, Gottes Heiligkeit in Liedern, Psalmen und liturgischen Gesängen verdeutlicht werden.“

06.01. Reisebericht vom Missionseinsatz

Für den Epiphaniasabend, Freitag, 6.1., um 19:30 Uhr haben wir eine jungen Frau, Susanne Buschner, aus Auerswalde eingeladen. Sie berichtet von ihrem Missionseinsatz im Kongo und in Uganda mit Bildern, Filmclips und vielen interessanten Erlebnissen.
Lassen Sie sich dazu ganz herzlich einladen. Sie schreibt selbst:

Während der 4 Monate, die ich in Afrika war, konnte ich den Missionaren von DIGUNA etwas unter die Arme greifen - mit ganz praktischen Arbeiten wie Streichen, Nähen, Herstellen von Kasperle-Puppen oder dem Gestalten eines Kinderprogramms für Straßenjungs. Ich hatte auch mal die Gelegenheit, in ein Labor und ein Gefängnis reinzuschnuppern.
Manches Wochenende haben wir komplett im Busch verbracht, um den Jesus-Film zu zeigen. Sicher denken die meisten Leute, wenn sie das Wort 'Missionseinsatz' hören, an einen Bericht über viel Leid, Gefahr und den Aufruf um Unterstützung. Aber für mich war es eine so gewinnbringende, interessante und lustige Zeit und ich würde Euch einfach gerne etwas an meiner Freude teilhaben lassen und paar Bilder mit dem Beamer zeigen - von kleinen und großen Tieren, von leckeren Früchten, von hochbeladenen LKWs und mancher ungeahnten Kuriosität…

Ich habe die Afrikaner so lieb gewonnen, weil sie so ganz anders sind als wir, Susanne.

Andacht zur Jahreslosung

Jesus Christus spricht:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Jahreslosung für 2012, aus 2. Kor. 12,9

Liebe Leser,
unsere neue Jahreslosung ist zunächst ein persönlicher Zuspruch Jesu an den Apostel Paulus. Er hat seinen Herrn wiederholt darum gebeten, dass er ihn von den Fäusten des Satans befreite. (Diese bildhafte Rede ist höchstwahrscheinlich ein Hinweis auf seine Feinde, denen er immer wieder ausgesetzt ist.) Aber Christus will ihm den Pfahl im Fleisch nicht wegnehmen. Er hat eine andere Antwort für ihn: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Die Schwäche wird nicht zur Stärke umetikettiert. Jesus sagt nicht, dass er sich an seiner Schwachheit genügen lassen soll. Die Betonung liegt auf Gnade, Kraft und mächtig. Die Gnade Jesu ist so groß und seine Kraft so mächtig, dass jede Form von menschlicher Schwachheit überhaupt nicht ins Gewicht fallen. In einem schwachen Gefäß kann sich Jesu Kraft erst richtig entfalten.

Es gibt vergleichbare Situationen auch in unserem Leben. Der Auferstandene will uns nicht immer aus den Nöten des Lebens befreien, aber er will uns immer Kraft geben, in ihnen standhaft zu bleiben.

Auch ich erlebe das sehr oft. Ich werde bedrängt und fühle mich überfordert. Ist das schlimm? Nein. Meine Schwachheit ist Seine große Chance. Wo ich am Ende bin, hat mein Herr die Möglichkeit, weiter zu machen. Denn oft stehe ich Ihm im Wege. Es gibt - Gott sei Dank - auch Zeiten, in denen Er meine Stärken gebraucht. Auch diese kommen aus seiner Gnade. Aber ich glaube, wenn ich immer stark und erfolgreich wäre, ginge meine Demut verloren. Die aber ist die wichtigste Voraussetzung für Gottes Gnade (1. Petr. 5, 5). Ich muss nicht mehr „ins Schaufenster legen, als was ich im Laden habe“. Früher hätte ich oft gern die Ärmel hoch- und die Gemeinde umgekrempelt. Heute gehe ich lieber für Menschen auf die Knie. Weil ich nicht alles leisten kann und manches auch nicht besonders gut, kommen immer mehr Menschen mit ihren Gaben zum Vorschein. Früher blickte ich neidisch auf sie. Heute kann ich mich mit ihnen von Herzen freuen.

Unsere Jahreslosung ist ein großartiges Wort. Wir müssen keine Helden sein. Wenn Christus in uns das Sagen hat, wird seine Kraft auch in Zeiten großer Schwachheit sich als mächtig erweisen. So ist unsere Schwachheit eine hilfreiche Voraussetzung zum Einüben des Gottvertrauens. Auch aus der Seelsorge wissen wir: Schwache fühlen sich in Gegenwart starker Menschen nicht richtig verstanden. Wer selbst die Not des anderen erlebt hat, kann ganz anders helfen.

Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Was für eine Perspektive auch angesichts der Herausforderungen im neuen Jahr! Seien wir nicht nur zufrieden mit diesem Wort, sondern freuen wir uns so richtig darüber, dass der Herr auch heute noch eine so starke Zusage gibt: Meine Kraft wird sich auch in Deiner Schwachheit als mächtig erweisen. Nehmen wir Seine Kraft in Anspruch aus den Quellen, die er uns gibt,
Ihr Pfarrer Matthias Kaube