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Dezember
Liebe Freunde,
das Ende eines Jahres ist eine gute Gelegenheit, inne zu halten und zurück zu schauen. Vieles haben wir erlebt, Schönes und Prägendes. Da war der sonnige Urlaub im Sommer, ein Besuch bei lieben Freunden, ein klärendes Gespräch, der runde Geburtstag, ... Jeder kann hier wohl etwas anderes einsetzen. Über allem dürfen wir Gott dankbar sein. So wie er im Leben eines jeden von uns handelt, so ist Gott auch in unserer Gemeinde sichtbar am Werk. Ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, wie viele sich mit einbringen und mitarbeiten. Denn genau das ist Gemeinde: Dass wir gemeinsam die Liebe Gottes empfangen und weitergeben, von seiner Rettung erzählen, dass Menschen ganz neu Jesus kennen lernen, dass sie Hilfe im Leben bekommen, im Glauben wachsen und Veränderung erfahren.

Im Namen des Kirchenvorstandes danke ich ganz herzlich allen, die sich in den verschiedenen Kreisen, Bereichen und Mitarbeiterteams enga-gieren: Besuche bei Alten und Kranken, Seniorenkreis, Frauenkreis, Frauen-treff, Mütterabend, Muttitreff, Rasselbande, Kinderkirche, Jungschar, Mädel-schar, Junge Gemeinde, Kurrende, Kantorei, Posaunenchor, Hauskreise, GO-X Team, im Austragen des Monatsplanes, im Sammeln der „Freundes-Beiträge“ der Stadtmission und Leipziger Mission, ... in den Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung, im Bauausschuss und nicht zuletzt durch praktische Hilfen in den Gebäuden und im Gelände, bei den Arbeitseinsätzen – wie kürzlich erst bei der Laubbewältigung.

Danken möchten wir auch allen, die Kirchensteuer und Kirchgeld zahlen. (Wer sein Kirchgeld 2005 noch nicht bezahlt hat, der sei hiermit freundlichst, aber zugleich auf Grund unseres gesamten Finanzhaushaltes sehr dringlich daran erinnert.)

Wir freuen uns, dass ab März 2006 Pierre Große seinen Dienst in unserer Gemeinde und zum kleinen Teil auch in Auerswalde beginnen kann. Allen, die uns eine Einzugsermächtigung, einen Dauerauftrag oder Spenden für den Personalfonds gegeben haben, danken wir von Herzen.
Allerdings brauchen wir noch einige Spenden bis zu der Gesamtsumme von 9 000 Euro, die wir als Grundstock benötigen, damit uns das Bezirkskirchenamt eine Anstellung als „Mitarbeiter für Mission, Öffentlichkeitsarbeit und Diakonie“ genehmigt. Mit den bisherigen Einzugsermächtigungen und Daueraufträgen kommen wir bis Dezember 2005 auf einen Stand des Personalfonds von 7 420 Euro. Sie sehen, es reicht noch nicht ganz.

Weil ich immer wieder gefragt werde, sei hinzugefügt: Mit Beginn des Jahres 2006 stehen die Kirchgemeinden Auerswalde und Wittgensdorf im Schwesternverhältnis. Ab März 2006 wird Pfarrer Matthias Kaube zugleich der Pfarrer von Wittgensdorf sein. Auch nur er kann von der Landeskirche bezahlt werden. Weil der Dienstumfang in beiden Gemeinden von einer Person niemals zu schaffen ist, haben beide Kirchenvorstände nach Beratung und Gebet entschieden, Pierre Große zu 50 % auf Spendenbasis anzustellen. Er wird als Mitarbeiter für viele Aufgaben zur Verfügung stehen. Nach einem früheren theologischen Fernstudium kann er schon einige Jahre als Prädikant unserer Landeskirche Gottesdienste, Abendmahlsfeiern, Trauerfeiern und voraussichtlich bald auch Trauungen halten. So Gott will, wird die Einführung von Pierre Große und Pfarrer Matthias Kaube am Sonntag, dem 05.03.2006 sein.

Ich wünsche uns allen, dass wir immer wieder neu von Gott befähigt werden, in Liebe zu denken, und dann auch in seiner Liebe zu reden und entsprechend zu handeln.
Für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit möchte ich Sie ermutigen, sich zum Innehalten und Stillewerden vor Gott Zeit zu nehmen, um das Wunder neu zu bestaunen: Gottes Sohn wird ein Mensch wie wir, um uns Gottes Liebe zu zeigen und uns zur Gemeinschaft mit Gott zurückzubringen.

Die Freude darüber wünscht Ihnen, auch im Namen der Kirchvorsteher,

 
Juli
Liebe Freunde,

„WENN DEIN KIND DICH MORGEN FRAGT ...“ war die Losung des diesjährigen Kirchentages in Hannover. Dieses Wort der Bibel aus 5. Mose 6,20 soll auch das Thema des
Familiengottesdienstes sein am Sonntag, 10. Juli, 14:00 Uhr.

Damit beginnt unser Gemeindefest, das unter dem Gesamtthema steht: „Man lernt nie aus.“
Keine Angst! Sie müssen nicht wieder die Schulbank drücken. Nach dem Familiengottesdienst und dem Kaffeetrinken erwartet Sie ein buntes Programm. Gemeindeglieder erzählen aus Erfahrungen der Vergangenheit. Sie haben Zeit für Gespräche. Und die Kinder werden bei interessanten Spielen ihren Spaß haben. Sogar ein Grillfest können Sie am Abend noch miterleben.
Wir freuen uns auf Sie – auf Euch.

Danken möchten wir allen, die auf unseren Brief hin im Monatsplan Juni „Eine Chance für unsere Kirchgemeinde, die wir nutzen sollten“ eine Einzugsermächtigung zugesandt oder auf anderem Wege Spenden für den Personalfonds gegeben bzw. zugesagt haben. Wir vertrauen darauf, dass wir in den nächsten Wochen noch weitere Bereitschaftserklärungen erhalten, damit die Spendensumme erreicht wird, die das Bezirkskirchenamt zum gültigen Abschluss des Honorarvertrags mit Pierre Große von uns verlangt.
Wir sind gefragt worden, warum der notwendige Spendenumfang schon ein Jahr im Voraus eingezahlt sein muss. Das Bezirkskirchenamt möchte sicher gehen, dass langfristig das Geld für den Dienst von Pierre Große zur Verfügung steht und nicht zukünftig von den vielen anderen notwendigen Aufgaben der Kirchgemeinde abgezogen wird.
Noch einmal herzlichen Dank allen, die zusätzlich zu dem jährlich üblichen Kirchgeld sich dafür einsetzen, dass ab nächstem Jahr dieser so wichtige Dienst von Pierre Große geschehen kann.

Ihre Ernst Beyer und Michael Lüke

Im Rückblick auf die letzte Altpapiersammlung im April 2005 danken wir allen, die sich beteiligt haben. Sie erbrachte den erstaunlichen Erlös von 412,- Euro für Arbeiten in der Friedhofskapelle. Sie können schon wieder sammeln. Am 11. und 12.10.2005 sollen zwei Container am Kantorat stehen.

 
April
Liebe Freunde,

im Konfirmationsgottesdienst am Sonntag Jubilate, dem 17. April, wollen getauft werden:

  • Stefanie Heinel, Obere Hauptstr. 58
  • Ina Vogel, Obere Hauptstr. 158
Konfirmiert werden wollen:
  • Danielle Dähnert, Nordplatz 9
  • Hendrik Felsberg, Murschnitz 1
  • Katharina Fischer, Lindenweg 14a
  • Adeline Hofmann, Untere Hauptstr. 176
  • Stefanie Liebe, Untere Hauptstr. 99
  • Jenny Naumann, Untere Hauptstr. 124
  • Johannes Teuchert, Obere Hauptstr. 212
  • Maria Vieweg, Burgstädter Str. 8
  • Anne Weinhold, Grüner Weg 13
  • Sebastian Wünschmann, Untere Hauptstr. 146
Ich freue mich, weil sie in der Taufe, in der Konfirmation „Ja“ sagen wollen zu einem Leben mit Gott, weil sie an Jesus Christus glauben wollen. Freuen Sie sich mit, und beten Sie für die Konfirmanden . Der Glaube ist – und in diesem Alter besonders – eine zarte Pflanze, die nur in Gemeinschaft gut wächst.

Liebe Konfirmanden, wir wünschen euch, dass ihr mit anderen jungen Christen in der Gemeinde diese Gemeinschaft erlebt, in der ihr euch angenommen und verstanden fühlt.
So ungewiss die Zukunft für euch ist – Jesus Christus will euch den Halt und die Orientierung im Leben geben, die ihr braucht.

Es grüßt Sie / euch herzlich - zugleich im Namen der Kirchenvorsteher –

 
Januar
Liebe Freunde,
woran denken Sie bei der Jahreslosung, wenn Sie diese auf Ihr Leben beziehen?

Jesus Christus spricht: Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.

Zum geschichtlichen Hintergrund dieser Worte: Jesus sieht voraus, dass ihn sein Freund und Jünger Petrus verleugnen wird. Das teilt Jesus ihm auch unmissverständlich mit. Tatsächlich bestreitet nur wenig später Petrus dreimal, Jesus zu kennen.
Auch nach diesem schwerwiegenden Versagen fällt der Glaube des Petrus nicht wie ein Kartenhaus zusammen. Das verdankt er Jesus, der für ihn gebetet hat. Sicher sind unsere Lebenssituationen andere als bei Petrus. Genauso sicher aber liebt Jesus auch jeden von uns.

Jesus betet auch für Sie, dass Ihr Glaube nicht aufhört.
Jesus betet, dass Ihre Liebe, Ihre Hoffnung nicht aufhören.
Wie reagieren Sie darauf? Vertrauen Sie sich Jesus an! Danken Sie ihm! Dann wird Jesus Sie auch motivieren, in ähnlicher Weise für andere zu beten. Lassen Sie sich von Jesus in dieses Denken und Beten hineinziehen:

Für Ihre Kinder und Enkel oder
für Ihre Eltern und Großeltern,
für Ihre Freunde und Verwandten,
für Ihre Nachbarn und Arbeitskollegen,
für Menschen, bei denen nicht das „Aufhören“, sondern das „Anfangen“ im Glauben auf dem Spiel steht.

Zum Gebet für die Gemeinde trifft sich eine kleine Gruppe mittwochs 13:00 Uhr in der Kirche oder – wenn es sehr kalt ist – im Kantorat. Wer es zu dieser Zeit ermöglichen kann dabeizusein, ist herzlich eingeladen.

Dass Sie im neuen Jahr 2005 durch das Gebet Freude erleben, positive Erfahrungen machen und auch Kraft schöpfen, schwierige Situationen ohne Resignation durchzustehen, wünscht Ihnen - zugleich im Namen der Kirchenvorsteher –